alexander gronbach zum nsu/nss-komplex florian heilig – funke – drexler – melisa und co.

wir dokumentieren nachfolgend mit dessen expliziter zustimmung einen offenen brief, den alexander gronbach vor wenigen minuten in unserer facebook-gruppe zum nsu-komplex veröffentlichte:

“Öffentliche Erklärung Anfang Juni 2014 waren die Schwester von Florian Heilig – eine Tatjana Heilig sowie eine der Sexualpartner vom aus “Liebeskummer” selbst-Gemordeten – eine Yasmin Maier in Ireland um zusammen eine Strategie betr. “Mord” zu erarbeiten. Yasmin Maier sagte umfangreich über die rechten Strukturen im Raum Heilbronn, NSS, Verbindungen, Personen und dem Wirken von Florian Heilig aus. In diesen Aussagekomplexen wurde dieser Matthias Klabunde sowie 14 weitere NSS und Standarte Württemberg Mitglieder ermittelt! Dies wurde alles in schriftlicher Form niedergelegt. Wir gaben ihr den Decknamen “Bandini” nach einem Pferd, was sie mal als Pflegepferd geritten hatte. Unter diesem Decknamen “Bandini” wurde z.b. der Vizepräsident und heutige Vorsitzende des PUA Stuttgart – Wolfgang Drexler kontaktiert, nebst dem ehemaligen Mitglied des Bundes PUA Clemens Binninger sowie das Zeugenschutzdezernat des LKA Baden Württemberg, um einen Schutz für diese Yasmin Maier zu erhalten. Eine Hilfe oder gar Schutz wurde ABGELEHNT!

Ich – Alexander Gronbach habe einen dieser Aussagenkomplexe “Bandini” mit einem Schreibfehler versehen, ausgedruckt und genau dieser Part hat Yasmin Maier mit zurück in die BRD genommen. Yasmin Maier behauptete im Januar 2015, als sie ein Treffen mit dem Redakteur der Südwestpresse Thumilan Selvakumaran hatte, dass sie diese Bandini-Aussagen an Tatjana Heilig übergeben habe und diese behaupten würde, sie habe diese Aussagen verlegt, würde sie nicht mehr finden! Dieser Thumilan Selvakumaran war nebenbei bemerkt im Juni 2014 eingeladen – mit Tatjana Heilig und Yasmin Maier hier in Ireland zu sprechen und teilte mit, er durfte aus betrieblichen Gründen nicht nach Ireland reisen. (Arbeitsvereinbarung…) Allerdings hat dieser Abstauber der BRD Lügenpresse Yasmin Maier an einen Eberhard von SWR vermittelt! (Wer auch immer das gewesen sein mag…. ) Dieser Eberhard wollte zu einem späteren Zeitpunkt eine große Geschichte daraus produzieren. Und dieser Eberhard weigerte sich, dass Yasmin Maier ein Bild von ihm fertigte, zudem stellt sich dieser lächerliche Thumilan Selvakumaran hin und behautet, er habe bislang alles in Eigenrecherche erarbeitet. So -so, Nelly Rühle, Alexander Neidlein, Sigrun Häfner, KKK Schwäbisch Hall, Mord an Kiesewetter, Florian Heilig, Yasmin Maier, Melisa Marijanovic, NSS und Matthias Klabunde u.a. alles in Eigenregie? Dummschwätzer! Kommt restlos alles von uns und sonst niemanden! Gleiche gilt für diesen Lügenprofessor Funke – der hatte nichts, weniger als nichts bis er uns hier in Ireland im Oktober 2013 mit diesen Wagner von EXIT besuchte. Das einzige was die hatten waren ein paar Akten, die ihnen dieser SPD Edathy zugeschustert hatte als er noch PUA Chef in Berlin war. Tatsache ist jedoch, genau diese Aussagen mit dem absichtlich eingefügten “Schreibfehler” waren in einer Sicherheitsbehörde der BRD mit einem Eingangsstempel von August 2014!

—————- Zur Märchenstunde der Familie Heilig bezüglich “ausgebrannten PKW” kann ich ganz deutlich anfügen. Wir haben im Oktober / November 2013 dieser Familie Heilig einen Kontakt zu diesem Prof. Funke, sowie einem Wolf Wetzel vermittelt, wir können gerne diese Facebook-Diskussionen als Beleg einbringen. Nachdem aus heiterem Himmel dieser Rechtspopulist Elsässer ein Interview mit der Familie Heilig veröffentlichte, brachen wir zunächst den Kontakt ab. Erst im Februar 2014 kam es wiederum zu sporadischen Kontakten mit der Familie Heilig. Im “Mai 2014″ wurde der ausgebrannte PKW seitens Familie sowie weiteren Personen in der Halle eines Bekannten gründlichst untersucht. Dies war ungefähr im Zeitraum, als sich die “Bild-Zeitung” bei der Familie meldete und vorgab, dass diese Zeitung nicht an Selbstmord glauben würde. Damals wurde “NICHTS” im PKW gefunden! Ich Alexander Gronbach sagte sehr deutlich, dass die Familie Heilig die nun 12 präsentierten Gegenstände unter Anleitung von Demagogen Funke in diesen PKW gelegt haben! Ich Alexander Gronbach sagte sehr deutlich, dass Heike Heilig und Tatjana Heilig Ende Juni 2014 einen Deal an dem Urlaubsort Fehmarn mit Sicherheitsbehörden machten! Wobei ich hier anfügen muss, dass wahrscheinlich Gerhard Heilig nicht in diesen Deal eingebunden war, da er erst einige Tage später dort nachgefahren ist – nach Fehmarn!

—————————— Melisa Marijanovic – Diese Melisa Marijanovic wurde zunächst öffentlich als anständige links eingestellte Albanerin dargestellt. Die Freundin des ach-so armen Aussteigers Florian Heilig. Tatsächlich war sie eine rechtsextreme Kroatin mit engen Bezügen zu Markus Frntic und der Standarte Württemberg. “Wir” haben uns ab Januar 2014 diese stramme Melisa Marijanovic genauer angesehen und durch technische Möglichkeiten in unserem Bekanntenkreis einiges über Keylocker aus ihren mails, Facebook und anderen sozialen Netzwerken gesichert! Es ist zb. eine absolute Lüge, dass Melisa Marijanovic nur 4 Wochen mit Florian Heilig liiert war, sie hatten ca. 14 Monate eine sexuelle Beziehung. Und Florian Heilig beendete auch nicht die Beziehung am 15 September 2013 mit ihr. Wir haben als Einzige alle WhatsApps von seinen beiden Mobiltelefonen. Ganz im Gegenteil, der unter Liebeskummer leidende arme verzweifelte Junge sendete an drei verschiedene Frauen nette Berichte…. und noch um ca 2 Uhr am 16 September 2013 vereinbarte er auf Dienstag Abend ein Stelldichein mit einer dieser Weibern. Etwas seltsam für einen Mann der kurz darauf Selbstmord verübt. (Es handelt sich nicht um Melisa Marijanovic oder Yasmin Maier….) Melisa Marijanovic hat um ca. 23.25 Uhr am 15 September 2013 Florian Heilig an den Campingplatz Bad Cannstadt einbestellt. Es ist eine schon tolldreiste Lüge der Staatsanwaltschaft Stuttgart, dass in Folge suggeriert wurde, dass sich Florian Heilig in Nähe zum LKA Gebäude Selbstmord verübte und so sollte dargestellt werden, dass er in seiner Verzweiflung vor dieser angeblichen Aussage in räumlicher Nähe Selbstmord verübt habe. TATSACHE ist jedoch, es gab gar kein Treffen in Bad Cannstadt mit BIG REX oder gar LKA. Das ist eine reine Erfindung des zuständigen Staatsanwaltes um den Tatort zu erklären! Florian Heilig sollte weitab von Bad Cannstadt in der Nähe seines Schulungszentrums befragt werden. Es gab keinerlei Grund, dass sich Florian Heilig am Campingplatz in Bad Cannstadt befand, an dem Campingplatz wo sich in der Vergangenheit auch schon Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt “belegt” mit anderen Personen getroffen hatten! Ich Alexander Gronbach sage mehr als deutlich, dass der Vorsitzende des PUA Wolfgang Drexler gelogen hat, dass die Sicherheitsbehörden von Baden Württemberg erst durch den PUA vor 4 Wochen den Namen Matthias Klabunde und die angeblich unbekannte NSS gefunden hätten. Diese Punkte waren zumindest seit August 2014 bekannt – und zwar von “UNS”.

———————– wir können uns hier genüsslich zurück lehnen und dem Treiben zusehen, wie sich diese Presse Abstauber gegenseitig in Taschen lügen und momentan Dinge verwerten, was wir vor 1 Jahr ermittelten! Lächerlich ist, dass diese Melisa Marijanovic die VM “Rose” sein soll. Völlig falsche Baustelle!”

UPDATE 02.04. – alexander gronbach veröffentlichte in der besagten facebookgruppe heute auch noch auf uns absolut authentisch wirkende gesprächsauszüge zwischen “Yasmin Mayer – André Haug – Heike Heilig”, die wir hier auszugsweise aus journalistischen, dokumentarischen gründen im weiteren unkommentiert “spiegeln”; über rechtsfragen wie herr gronbach da rangekommen sein mag oder ähnlichem: das können wir nicht beurteilen, sehen aber die seit jahren verhinderte aufklärung im nsu/nss-komplex als so gewichtig an, dass wir dies dokumentieren:

“ 31.03.2014 https://www.facebook.com/yasmin.mayer.3 22:16 l l Yasmin Mayer ” Hey Haugi Charmaine hat eine Aussage bei BIG REX gemacht gegen dich und andere aus Flos alter Gruppe. Dass ihr ihn wegen 15.000 € erpresst habt, weil bei ihm Waffen gefunden wurden. Die hat auf Bildern, die Bullen hatten welche dabei dich, einen Typ aus Wolpertshausen, einen aus Schwäbisch Hall und einen aus Ludwigsburg erkannt. Sie erzählte etwas von einer Gruppe NSS die ihr damals gegründet habt. Nächste Woche soll sie vom Bundeskriminalamt vernommen werden. Was ist da eigentlich los? War echt geplättet. Zieht mich ja nicht in diese Scheisse mit rein. Die hat voll die Aussagen gemacht…

https://www.facebook.com/andre.haug.3  l  l 22:18 l l André Haug Was für en scheiss ich hat damit nie was uu tun hackt des der eigentlich noch ich war einer von denen wo flo da rauszogen haben als er in ne Kameradschaft wollte

• ” https://www.facebook.com/yasmin.mayer.3  l  l 22:21 l l Yasmin Mayer ” die Bullen waren bei Heiligs, als ich auch dort war. Die hatten Bilder, auch von dir und viele Seiten Aussagen von der Schlampe

https://www.facebook.com/andre.haug.3  l  l 22:21 l l André Haug Geb mal bitte nummer ich ruf heike an

• ” https://www.facebook.com/yasmin.mayer.3 https://www.facebook.com/yasmin.mayer.3   22:22 l l Yasmin Mayer ” ich frag sie erstmal ob sie überhaupt mit dir reden will nach dem Scheiß die ermitteln wegen Mord bei Flo kennst du Heiko Weiß?

https://www.facebook.com/andre.haug.3 https://www.facebook.com/andre.haug.3 l  l 22:25 l l André Haug Ne wer ai des Alter als ob ich flo damals erpresst habe hackts eigentlich noch ? Ich hab damals die illshofer nazis bei de bulle angschissen mit kekz wo des mitnflo und der knarre annernharmo war

• ” https://www.facebook.com/yasmin.mayer.3  22:26 l l Yasmin Mayer ” das ist einer der Verdächtigen. Sagt dir der Name Markus Frantik was? Auch der soll was damit zu tun haben wer sind die Illshofener Nazis? Das BKA hatte was dabei von Leuten aus Wolpertshausen. Die heißen Rühler oder so

https://www.facebook.com/andre.haug.3  l  l 22:28 l l André Haug Sagt mie alles nix Die was damals immer mit eli an die harmo kamen

• 22:22 Erweitern Bilder anzeigen André Haug Heike geb mal bitte kurz home nunmer Yasmin hat mir eben geschriebrn

22:32 Erweitern Bilder anzeigen Heike Heilig Du ich bin bei der Arbeit habe nacht

22:33 Erweitern Bilder anzeigen André Haug Hey Haugi Charmaine hat eine Aussage bei BIG REX gemacht gegen dich und andere aus Flos alter Gruppe. Dass ihr ihn wegen 15.000 € erpresst habt, weil bei ihm Waffen gefunden wurden. Die hat auf Bildern, die Bullen hatten welche dabei dich, einen Typ aus Wolpertshausen, einen aus Schwäbisch Hall und einen aus Ludwigsburg erkannt. Sie erzählte etwas von einer Gruppe NSS die ihr damals gegründet habt. Nächste Woche soll sie vom Bundeskriminalamt vernommen werden. Was ist da eigentlich los? War echt geplättet. Zieht mich ja nicht in diese Scheisse mit rein. Die hat voll die Aussagen gemacht…

22:34 Erweitern Bilder anzeigen André Haug ? Waa isr das habe wben mit der charmain telefonier soe weiß scheinbar von nichts. Undnjeder der damalsdabej war weiß auch das ich trotz meiner rechten einstellung damals flo davon abhalten wolte irgendeiner Kameradschaft beizutreten ?

22:40 Erweitern Bilder anzeigen Heike Heilig Du das BKK ermittelt mehr weiss ich auch nicht

22:40 Erweitern Bilder anzeigen André Haug alles klar ich werde da mal anrufen ^^ wie heiß der zuständige ermittler ?

22:43 Erweitern Bilder anzeigen Heike Heilig Ich bin nicht zu Hause bin auf Arbeit

23:05 Erweitern Bilder anzeigen Heike Heilig Das Bka war bei uns. Die Ermittlungen laufen. die werden sich schon an die richtigen Personen wenden. Mehr kann und werde ich dazu nicht sagen.

23:07 Erweitern Bilder anzeigen André Haug ich werde mich da schon selbst darum kümmern liebe Heike, und werde auch früher oder später herrausbekommen, wer da irgendwelche aussagen gemacht hat, und diese Person die mich scheinbar kennt ob nun charmain oder sonst wer, wird sich mir gegen über im Starfverfahren wegen Falschaussage und Rufmord rechtfertigen dürfen, bzw werde ich schon wege finden diese Person rechtlich anzugehn.” herr gonbach kommentiert dazu “Das BKA ermittelte ohne “WISSEN” der Behörden von Baden Württemberg im Frühjahr 2014 wegen “MORD” an Florian Heilig hmm? Und es ist schon irgendwie seltsam, dass die Mutter HEIKE HEILIG” zu einem führenden NSS Neonazimitglied Andre Haug eine sehr freundschaftliche Beziehung hatte! Und es ist schon schräg, wie sich diese Heilig Sippe wegen Aussagen anderer  verdächtiger Neonazis absprechen, zb. Chamanie Walter u.a.”

nsu – alle die sich wundern, was funke und heiligs so herbeizauberten dieser tage

klaas_waffe_01wer unsere arbeit zB auch in der fb-gruppe “gegen rassismus, gegen vertuschung” verfolgt oder regelmäßig unsere tweets liest oder kommentare von unserem nsu-prozess-akkreditierten, der im übrigen den großteil unserer tweets pers. verantwortet, wird die letzten tage mitgekriegt haben, dass wir den verwandten des florian heilig als auch einem gewissen prof. funke zumindest (!) keine sekunde abnehmen, dass u.a. – jeder, der im themenkomplex drin ist, weiss, wovon die rede ist – eine pistole und eine machete von fam. heilig erst “vor wenigen tagen” in dem brand-peugeot gefunden wurde, obgleich sie diesen seit drastisch mehr als einem jahr wo auch immer herumrstehen hatten.

wir sprachen in dem kontext u.a. von zauberauto und forderten funke auf diversen wegen auf stellung zu beziehen.

nun wissen wir aufgrund diverser forenaktivitäten, dass gerhard und tatjana heilig sehr offensiv mit dem – so oder so – tragischen verlust von sohn bzw. bruder umgegangen sind. und wir wissen aufgrund anderer kanäle, dass ein im nsu-verfahren involvierter anwalt narin, der sich spätestens im frühjahr 2014 selbst als anwalt der familie in einer öffentlichen (und bei youtube präsenten) veranstaltung outete, gemeinsam mit prof. funke u.a. dem damals schon bekannten laptop florians ca. bereits januar 2014 intensiv widmen wollte.

klaas_waffe_02HEUTE jedenfalls sind wir durch retweet-erei zweier unserer twitterkommentare mit der nase darauf gestossen, dass eine petra “krokus” senghaas (früher petra klass, geschieden) auf ihrer facebookseite (rein der vollständigkeit halber: das ZOB, oliver renn stand bereits 2014 in losem kontakt mit ihr wie u.a. insb. nutzer einer von einem gewissen miraz b. betriebenen fb-gruppe “wissen”) einen u.E. absolut authentisch klingenden chat mit gerhard heilig publiziert, der aus dem februar diesen jahres stamme – also eindeutig VOR jenem tag, an dem die familie u.a. auch schlüsselbund und feuerzeug im peugeot gefunden haben will.

insb. bei den beiden letztgenannten gegenständen handelt es sich im übrigen just um solche, die die – u.e. verständlicherweise aufgrund diverser anderer indizien – von der familie genährten zweifel an dem staatlicherseits/offiziell als selbstmord ausgewiesenen tod des florian heilig nahezu restlos wegspülen. ein ungeheuerlicher frevel an einem toten, wenn sich irgendwann einmal auch offiziell herausstellen sollte, dass es eben doch ein mord war und ausgerechnet dessen eigene verwandten nunmehr quasi die selbstmordgeschichte als plausibel erscheinen lassen.

klaas_waffe_03um es zu unterstreichen, es geht hier keineswegs “nur” um die frage, seit wievielen tagen oder eben monaten fam. heilig dieses oder jenes in besitz hatte, sondern u.a. darum, was wirklich objektiv in dem wagen zum todeszeitpunkt von florian war, wie florian ums leben kam, und vor allem wer hier welche spielchen spielt, die eben ganz gewaltig in das gesamte nsu-verfahren hineinstrahlen. und auch im konkreten weit über die schlagworte/gruppen nss und npd hinausgehen…

ERSTES update (uns selbst^^ überraschend doch noch knapp am tag 1 nach der meldung): prof. funke verlautbart auf seiner webseite unseres erachtens schlichtweg als weitere fetigung einer ABSOLUT unglaubwürdigen story: “Als klar wurde, dass die Familie mit der Leitung des Untersuchungsausschusses zusammenarbeiten wird, hat die Schwester von Florian Heilig sich entschlossen, das zerstörte Auto zu durchsuchen – und fand u.a. den Schlüsselbund, einen halb verbrannten Kanister-Deckel, eine Pistole, eine Machete, halb verbrannte Teile von Handys. Sie haben u. a. dies dem Untersuchungsausschuss zur Verfügung gestellt. Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses hat dies glaubwürdig und umsichtig, am Tag nach der Übergabe der Öffentlichkeit (am 18. März), mitgeteilt. Weitere Nachfragen gehen eher an ihn – oder den Anwalt der Familie. Die Familie hat gute Gründe, ihr Recht auf Privatsphäre zu wahren – wie andere auch.” —- NACHFRAGEN zu mutmaßlichen LÜGEN über ZUMINDEST (!) findezeitpunkte sollen an denjenigen gehen, der dinge dieser tage entgegen nahm?!?

strange finden wir auch funkes’ passus: “Nun endlich ist das LKA gehalten und gefordert die Todesumstände von Florian Heilig vollständig aufzuklären und zahlreiche Fragen zu beantworten.” – NUN?!? nun wo qua legndiert (wir vermuten indes immer noch anderes) gilt, dass florian heilig “doch” selbstmord verübte weil ja so überraschend sogar der schlüssel noch vor der selbstentflammung in ritzen gesteckt worden sei, machen funke und co. also die geschichte “in selbstmord getrieben” groß, dissen ein wenig die wieder mal aber auch nur blinde polizei und am ende ist halt alles wieder nur eine unglückliche verquickung von pannen gewesen und ausser ein paar vorstadtnazis werden alle anderen entlastet.

die kinovorstellung geht weiter! erst recht wenn man noch gerüchte hört über reisen der familie im juni/juli 2014 – dann wird’s wohl erst richtig heiss.

10458496_1012970988731990_5158300152163695019_nUpdate 2:  auf der aktuell wohl gezielt offenen fb-seite von “krokus” – dass tatjana heilig bei ihr 2014 in irland war bestätigte ja auch die schwester des toten vor dem UA – findet sich folgendes bild mit diesen zeilen: “Dieses Bild wurde von Florian Heilig laut Angabe der Schwester Tatjana in der Nacht des 15.09.2013/ 16.09.2013 per Handy gesendet.(genaue Uhrzeit, ist bei der Familie zu erfragen!!  Jeder Normale Mensch, würde jeden einzelnen Stein umdrehen, nur um eine Information zu bekommen, was dieses Bild zu bedeuten “haben könnte!”…es ist relativ schwer – ich tippe aber auf einen Honda Civic – für einen Fachmann, dürfte es kein Problem sein, vorallem aber für die Polizei, wäre es ein leichtes Spiel gewesen – und ist es auch bis heute noch – nur wenn man Beweise / Informationen bewusst zurück hält ??? Muss man sich die Frage gefallen lassen, Warum ?!”

Update 3: KONKRET zurück zu funke - warum erwähnt der uns jeden tag mehr als absoluter falschsspieler (!) erscheinende professor in seinem “antworten”-aufsatz keine silbe von solch einem auto? jetzt kann man spontan sagen, ach krokus/gronbach, “wer weiss was die nun verzapfen, warum auch immer”. bedenken bzw. hinterfragen, zweimal schauen gegen *jeden* der im nsu-komplex etwas sagt, akzeptieren wir, also darf man auch zweifel anführen, wenn etwas aus irland kommt. ABER: es ist zunächst einmal eine quelle, und vielleicht gar eine, die – insb. bezogen auf den weiblichen part dort – mehr durchgemacht hat die letzten jahre als “wir alle hier” uns vorstellen können. ENTSCHEIDEND zum thema grünes auto: auch wenn wir den folgenden “journalisten” und den betreffenden “verlag” so richtig gruselig finden hat jmd. bereits (!!!) im dezember 2013 von eben einem solchen auto geschrieben! und dass heiligs u.a. mit dem ekligen elsässer sprachen ist auch erwiesen, und das – also compact, kopp, elsässer und udo schulze jetzt – ist ja qua eine familie”: “Gegen 21 Uhr sei Florian H. am Ziel angekommen, schickte seinen Eltern jedoch gegen Mitternacht per Handy ein merkwürdiges Foto. Es zeigte einen giftgrünen Wagen mit aufgeblendeten Scheinwerfern. Das Bild kam ohne jeglichen Kommentar bei den Eltern an. War es ein verzweifelter Hinweis Florians auf eine nächtliche Verfolgung?

- wenn familie heilig nicht bereits aktiv seinerzeit trugspuren legte steht also nunmehr schon (mind.) die zweite gewichtige frage an den so allgemeinen anerkannten, vermeintlich so aufklärungswilligen, allein durchs seine spd-nähe ja ach so unabhängigen herrn funke so was von unübersehbar im raum. doch die mainstreampresse disst lieber weiter ausschliesslich polzisten (die wir natürlich weder in diesem noch in anderen teilkomplexen auch nur ansatzweise in schutz nehmen wollen, es geht um das *allein*!) als dieses perfide anmutende spiel gründlich zu hinterfragen? überbewertet lieber irgendwelche belanglosen gesprächsnotizen von sog. verkehrssündern (“brandt gesteht”-geseihere bar aller belege für ohnedies siebtrangiges) oder labert ihre rezipienten tagelang mit einer anwältin voll, die irgendeine nazifresse vor dessen bundesweiten durchbruch in den über-die-man-redet-charts in einer arbeitsrechtssache (!!!) vertreten hat. vielleicht hat auch lüders dreck am stecken, von dem was man bisher weiss ist die durchs dorf getriebene sau ein schlechter witz. brot und spiele für das volk. und die politikernasen die in sachen nsu wirklich augenscheinlich tiefst drinstecken? werden geschont.  seit jahren. und dank der nebenkriegsschauplätze die die funkes und narins und hofmanns hier und da eröffnen wird das wohl auch so bleiben. die wenigen andeutungen die dann ard und zdf für ihre spätere entschuldigung brauchen werden (“wir haben es doch immer hinterfragt”) werden in comedy-satireformaten “versteckt”. applaus!

[update 4 v. 31.03.] zum tod von melisa m. der am vergangenen sonntag und gestern bei uns enormes entsetzen und noch mehr zweifel an zufällen auslöste*: wir haben zwischenzeitlich mit einem anerkannten berliner arzt, der u.a. im bereich der sportmedizin und als lehrpraxis der charity tätig ist und dem wir v.a. selbst seit ende der 1990er jahre persönlich vertrauen, gesprochen: und der sagt für uns letztlich überraschend klar, dass der vorgang dienstag auf samstag, motorradsturz hin zur embolie mit den in den beiden offiziellen STA-meldungen genannten eckinformationen tatsächlich sehr plausibel scheine als theoretischer fall. zur frage eines konkreten falles indes käme es letztlich insb. auf zwei faktoren an: 1. wieviel/welche prophylaxe haben hausarzt und krankenhaus geleistet, seiner einschätzung nach läge gerade bei jungen patienten leider die gefahr, dass kollegen das risko unterschätzen und eine zu geringe trombosevorkehrdosis verabreichen. 2. wie bewegungsfaul (unsere “übersetzung”) war das todesopfer.

* wir hatten dazu recht spontan – VOR veröffentlichungen einer stellungnahme der staatsanwaltschaft in der von just jenem motorradunfall die rede sein sollte auf diversen kanälen kommentiert; “evtl. ansatzweise glück für nsu-aufklärung, dass melisa bei ihrem unfall dieser tage “nur” prelung und bluterguss hatte und nix organisches – nicht, dass die offizielle geschichte  am ende lautet an folgen eines sportunfalls…

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=353598034829565&id=352464534942915

[tbc - vielleicht]

nsu-temme – kleine aber feine fragen unterschiedlicher transkription?!?

ende februar hat “die welt” zum themenkomplex nsu/temme via soundcloud nachgesprochene “abhörprotokolle” ins netz gestellt. unter anderem zwei dateien “Gespräch Temme/H.”, mutmaßlich basierend auf mitschriften die sich die anwälte der familie yozgat zu diesen bisher noch nicht für das nsu-verfahren beigezogenen “originalbändern”. da sind natürlich weitere hörfehler, transkriptionsfehler bis hin zu fehlern bei der umsetzung durch “die welt” schlicht aus versehen nicht auszuschliessen.

richter götzl hatte unlängst (mit einem kleinen banalen datumsfehler) die GBA aufgefordert, dieses und jenes (neu) “transkribieren”, (beglaubigte) abschriften fertigen zu lassen, erweckt insofern den eindruck, dass er weiterhin nicht vorhat schlicht und ergreifend dafür zu sorgen, dass allein schon aufgrund der “nicht vorbeifahren”-geschichten ALLE abhörbänder (wobei: wer weiss schon ob alle polizeilichen abhöraktionen gegen teme dereinst wirklich “bekannt” und nicht einige “zufällig” bisher auch gar niemanden auch nur theoretisch bekannt sind) den verfahrensbeteiligten als “original” AUDIOdateien zur verfügung zu stellen: “Im Hinblick auf die Beweisanträge (Rechtsanwalt Bliwier & Kollegen vom 26.03.15)
bitte ich um Verschriftung der dort angesprochenen Telefonate ”

wir dokumentieren nachfolgend, was die “MK Café” nach früheren, von wem auch immer zu verantwortenden ungereimtheiten auch zu anderen abschriften dieser tage an die staatsanwaltschaft und somit letztlich ans OLG und die verfahrensbeteiligten gab. da es sich nachfolgend zunächst einerseits nur um das gespräch zweier dubioser “beamter” handelt, somit keine relevanten persönlichkeitsrechte tangiert sind (bzw. ab und an für einige sekunden auch temmes allerdings tv-bekannte frau); zentrale stellen hierzu und zu anderen abhörmaßnahmen bereits unbeanstandet teil der medialen berichterstattung wurden dokumentieren wir nicht als (auszugsweise) abschrift – die ja u.u. (vgl. eingangsthese^^) wieder kleine fehlerchen enthalten könnte – sondern aus objektivitätsgründen eins zu eins als aktenkopie. (unter http://dokumente.das-zob.de/temme_hartmueller_das_ZOB.pdf)

menschen, die sich die zeit nehmen, wird allein schon anhand diesem einen dokument – weitere finden sich untenstenend – auffallen, dass es allein in den ersten sätzen zwei leicht auffällige unterschiede zwischen der audio-adaption (bei der welt) und den nun offiziell vorgelegten abschriften gibt…

die polizei vermerkt beispielsweise ein “Ich war dabei (unverständlich) und so ich hab paar auf’s Maul verdient, da stehe ich auch zu…”

[dass hier als bindeglied zwischen den satzteilen etwas "unverständlich" ist, behauptet - vgl. pdf-link - die beglaubigte abschrift, das ZOB hat bis zur stunde keine sekunde original-aiudiomaterial anhören können, besitzt übrigens auch keinerlei ermittlungsakten zum "fall florian" hat aber platz im briefpostkasten ;-) ]

wenn uns unsere alten ohren nicht trüben heißt’s bei der “welt” in der mit künstlichst wirkenden schauspielern (und oder praktikanten…?) vertonten “fassung” indes: ”das unprofessionelle Zeug und so

und dann gibt es direkt (!) im anschluss u.a. eine stelle wo die welt (die übrigens andere temme-kollegen und vorgesetzte wie fehling beim namen nennt aber den gesprächspartner hier – hartmüller – mit “H.” abkürzt”) dramaturgisch folgendes vorliest: “”…aber der Rest war dann schon ziemlich heftig. Weiß nicht, hast du die ganze Story so mitgekriegt?

die aktenlage indes schreibt “…aber der Rest das war dann schon ziemlich heftig. Und dann erst die ganze Story so mitgekriegt…” beide fassungen gehen dann aber tatsächlich – die eine mit, die andere ohne pause temmes – in die worte “in einzelheiten” über…

wir finden es macht doch mindestens einen kleinen unterschied, ob da jemand sagt “ich war DABEI” und direkt folgend etwas vermeintlich (!) “unverständliches” sagt (nicht etwa “ich war (halt) dort”, oder eben am ende vorgeblich gar “zufällig” dort) oder ob jemand – was in unseren ohren nicht mit einer halbsilbe entfernt ähnlich klingt – stattdessen sagt “das unprofessionelle Zeug und so”. ebenso ist’s vielleicht doch ein unterschied ob jemand vermeintlich auf sich selbst gemünzt sagt (ich hab) “dann erst die ganze Story so mitgekriegt” (was man für sich separiert evtl. ganz gut zur entlastung des temme zitieren könnte) oder ob kirschenfreund temme seinen gesprächspartner fragt, ob dieser die Story mitgekriegt hat….

es folgen weitere offizielle abschriften von weiteren abhörprotokollen:

- alles aus übergeordneter warte, ne und nicht vorbeifahren: http://dokumente.das-zob.de/temme_hess_das_ZOB.pdf

- rausnehmen/nichts rausnehmen, besser so ne: http://dokumente.das-zob.de/temme_fehling1_das_ZOB.pdf

- ‘Wenn Profis arbeiten kriegt man…wenig mit’: http://dokumente.das-zob.de/temme_hess_2_und_3_das_ZOB.pdf

[unser beitrag hierzu wird von uns demnächst noch ergänzt... stay tuned! bzw. machen sie sich doch einfach selbst ein exemplarisches bild, dafür sind die dateien ja da ;-) ]

ES REICHT!

ES REICHT! namentlich ein “kollege” andreas ‪‎förster‬ verkauft aktuell im kölner stadtanzeiger (KSTA) eine geschichte zu ‪‎nsu‬ ‪keupstraße‬ als neue (seine) erkenntnis, dabei hat das ZOB sehr sehr ähnliches bereits seit 11.01. diesen jahres nachweisbar auf ALLEN kanälen EXKLUSIV berichtet, u.a. zwischenzeitlich auch zum eigenstudium für interessierte 2×2 stunden videomaterial exklusiv veröffentlicht – rund um ‎auffälligkeiten‬ rund um #‎zettel‬ und vermeintliche passanten beim ‪‎nagelbombenattentat‬ 2006 von ‎viva‬ cameras eingefangen. im übrigen nicht die einzige exklusive geschichte die wir in sachen nsu aufgesttöbert haben, vgl. etwa unser sonderheft aus dem sommer 2014…

ES REICHT! die mitglieder unseres kleines teams – auch wenn das nach selbstbeweihrächerung klingt – sind *wirklich* die einzigen medienvertreter, die rund um nsu nicht nur keinen cent verdienen, sondern – ausser unmengen zeit – tatsächlich bereits bisher einen satten vierstelligen betrag (umzug berlin münchen, davor mfg-pendelei und “hotel”* investierten, sich trotz gravierender, auch gesundheitlicher “baustellen” in unserem leben den arsch aufreiben; kaum, dass wir einen fuss ins OLG münchen gesetzt hatten von einer perfiden wochenpostille und einem extrem islamophoben typen, der phasenweise für dpa wirken darf, mit LÜGEN gemobbt wurden, auch von sog. linken wie der nsu-watch-bande, die in ihren sog. protokollen hinterliebene zensiert…

und nun auch noch ohne credits kopiert werden? NEIN! es ist ja schön zu sehen, wenn im mainstream immer mehr durchsickert, dass die ganze nsu-geschichte von vorne bis hinten stinkt, aber wir lassen uns nicht mehr länger bestehlen und verarschen!

unsere medieninitiative, die bisher keinen einzigen prozesstag verpasst hat (was im übrigen ansonsten nur SZ, tagesspiegel, dpa, spiegel und ARD von sich behaupten können) lädt alle die wie wir gegen rassismus und gegen vertuschung sind, übrigens gerne in folgende diskussionsgruppe https://www.facebook.com/groups/nsu.prozess/ ein. dort finden sich weitreicherndere analysen der keup-videobilder. und wir bitten alle menschen hier unsere arbeit, unsere kanäle aktiv weiterzuempfehlen und uns nach möglichkeit auch finanziell zu unterstützen. ein wenigstens einmaliger zehner sollte den meisten hier möglich und wirklich unabhängiger journalismus wert sein**.

leider haben wir im kontext nsu bisher weniger als 10 privatpersonen motiviert uns beträge bis zu 30€ zu spenden, dabei haben allein unser magazin zum “einjährigen” nahezu 40.000 menschen heruntergeladen, dazu gab es das ganze ja auch als rasch vergriffenes printprodukt in ein paar tausend auflage, auch hier hat die redaktion keinen müden cent verdient, druck und grafik waren da immerhin durch engagierte münchner kleinunternehmer gegenfinanziert

* btw: wenn sie mal in münchen sind und es billig brauchen: MEIDEN sie trotzdem das hbf-nahe “central” ;-)

** wenn sie sich angesprochen fühlen: Kt.Nr.: 5408979333 BLZ: 50010517 ING DiBa – IBAN DE78 5001 0517 5408 9793 33 – BIC INGDDEFF; am besten neben verwendungszweck “spende nsu-magazindruck” eine e-mailadresse an die wir dankesworte richten können…

“NSU-Bekennervideo” – das ZOB dokumentiert exklusiv in voller Länge

[update 31.03. - nach einigem hin und her mit mehr oder minder autoamtisiert erscheinenden youtube verfahren, welche auch "rechteinhaber" in usa auf den schirm kriegten ist die publikation bei uns nun wieder freigeschaltet nachdem es anfang des monats vorläufig doch "noch" komplett gesperrt" worden war]

Die unabhängige Medieninitiative “das ZOB”, die seit Beginn des NSU-Prozesses im Mai 2013 keinen einzigen Verhandlungstag versäumt hat (hier gibt es u.a. ein längst vergriffenes, 40-seitiges Sonderheft zum Komplex – u.a. zu Temme, Fritsche und Zschäpe – als Gratis-Download), dokumentiert nachfolgend bewusst ungeschnitten das im November 2011 aufgetauchte sog. (zweite) “NSU-Bekennervideo”. Mit der Veröffentlichung des “NSU-Bekennervideos” widerlegen wir u.a. die noch vor Tagen im Umfeld des sog. fatalist-en genährte These, in diesem Clip befänden sich zahlreiche “rote Keile”, wie sie u.a. bei der Partei “Die Linke” oder Apabiz Logobestandteile sind.Apabiz verdient u.E. aber trotzdem weiterhin eine betont kritische Würdigung, da es im November 2011 perverserweise mit SpiegelTV das aufkeimende NSU-Thema finanziell ausschlachtete, und warum auch immer wohl weiterhin versuchen würde, den Clip für die Öffentlichkeit unter Verschluss zu halten. Auch weil dessen Projekt “NSU-Watch” bei seinen vorgeblichen Gerichtsprotokollen zu unserem absoluten Unverständnis höchst brisante (deswegen aber natürlich nicht automatisch zuverlässige – aber ein Protokoll sollte eben genau das sein was es verspricht!) Aussagen von Opferhinterbliebenenen quasi zensierte (vgl. unser Sonderheft v. Mai 2013)

ACHTUNG! Bitte stellen Sie beim Betrachten des youtube-Clips sicher, dass keine Kinder anwesend sind oder hereinschneien können. Gerade aufgrund der Comicszenen verleitet das diese zum Hinschauen, und da extrem menschenverachtende Szenen, Aufnahmen von Ermordeten enthalten sind…

Wir laden Sie, wenn Sie wie wir gegen Rassismus, gegen Vertuschung sind und zum NSU-Komplex informiert werden wollen bzw. kontrovers diskutieren möchten zu einer speziell hierfür eingerichteten Gruppe unter https://www.facebook.com/groups/nsu.prozess/herzlich ein.

Und hier nun der link, der hoffentlich nicht wegen Rechteansprüchen Driitter* zensiert wird – rechte an diesem Machwerk kann niemand ernsthaft geltend machen, es ist ein Dokument der Zeitgeschichte!https://www.youtube.com/watch?v=3bLdBWtCzD4

* Es kann sein, dass diese Dokumentation von uns bei #youtube jede Minute #gelöscht oder #gesperrt ist. Die entsprechende mail, dass es bereits gleich gesperrt wurde ging uns wenige Minuten nach Einstellung von youtube zu, weil eine “#KBS Media” (wohl automatisiert weil PaulchenPantherFetzen vom youtube-System in Ton und Bild festgestellt worden waren) Ansprüche erhoben hätte weil sie wohl Rechte an einer von den Machern des “#bekennervideo” verwursteten #PaulchenPanther Folge halte… -

- ohne rechtliche Gewähr, unseres Wissens / vom Hörensagen^^ lassen sich youtube-Inhalte gemeinhin gut mit http://www.share-tube.eu/ offline sichernwikipedia_diskussions_zensurNACHTRAG: “Wikipedia” löschte zunächst in seinem zentralen Artikel zum Komplex am Samstag einen unter dem Teilebreich “Bekennervideo” eingefügten Hinweis auf unsere zeitgeschichtliche Dokumentation bei youtube. Soweit so seltsam, aber bei wikipedia wird ja dem vernehmen sehr restiktiv mit Artikelergänzungen umgegangen – aber es stehe ja der Community ein Diskussionsbereich zur Verfügung bei jedem “Lexikon”-eintrag, wo über das jeweilige Für und Wider von Ergänzungen und oder Änderungen an bestehenden Artikeln ein Austausch möglich sein soll. Soweit so hoffnungsvoll – doch dass eben nunmehr (Vormittag des 2. Februar) selbst auf der Diskussionsseite jedweder Hinweis eliminiert wurde, riecht u.E. nunmehr wirklich nach gezielter Unterdrückung. Man kann ja kontroverser Ansicht sein, was das (kommentierte) Veröffentlichen des “NSU-Bekennervideos” bringen kann, ob es einen Mehrwert für die Forschung, für die interessierte Öffentlichkeit hat oder nicht etc. pp. – aber so?Wir sind keine wikipedia-Experen – aber soweit wir das sehen gibt es anders als zu den eigentlichen Artikeln zur jeweiligen Diskussionsseite KEINE “Versionsgeschichte” – sprich ist es wirklich bei wikipedia so, dass kein Außenstehender mitbekommt, objektiv nachvollziehen kann, von wem und oder um welche Stellen die jeweilige Diskussionsseite “editiert” wurde? Denn unter der betreffenden können wir nur sehen “Diese Seite wurde zuletzt am 2. Februar 2015 um 10:44 Uhr geändert.” Es geht im Übrigen – wie man auf dem hier stehenden Screenshot vom Wochenende evtl. nachvollziehen kann – um einen neuen Absatz “unter 2. BEKENNERVIDEO” der ersatzlos (!) getilgt scheint…

Im Übrigen – heute gibt es auch Neues von youtube: “Dein YouTube-Video wurde aufgrund eines Urheberrechtsanspruchs in einigen Ländern gesperrt. Das Video befindet sich zwar immer noch auf YouTube, in einigen Ländern ist die Wiedergabe allerdings nicht mehr länger möglich. Videotitel: “NSU-Bekennervideo” – das ZOB dokumentiert exklusiv in voller Länge Urheberrechtlich geschützter Song: (Main Title) The Pink Panther Theme (’78) Anspruch erhoben von: UMG ” — Gibt es hier Rechtsexperten sowohl für den Umgang mit Wikipedia als auch für Youtube? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Uns ist klar, dass die PinkPanther-Musik Urheberrechtsfragen berührt, aber im Falle der journalistischen Dokumentation eines u.E. (wenngleich grausigen) zeitgeschichtlichen Machwerks, dass diese selber “nur” verwurstete, kann das doch wohl hoffentlich keine Relevanz erfahren?

Copyright: Medienbüro nikorepress – Nino Ketschagmadse/Oliver Renn GbR

köln keupstraße – hatten “passanten” die uwes bewusst im blick?

keupzettel

zwischen beiden situationen liegen ca. zehn minuten, böhnhardt und “p2″ können sich aufgrund ihrer jeweiligen wege davor explizit begegnet sein

bereits im sommer 2013 lief wohl bei frontal21 ein kleiner beitrag mit drei ausschnitten aus den überwachungsaufnahmen von viva – bei youtube (https://www.youtube.com/watch?v=QZX9oMCPSag) bis zur stunde mit bescheidenen rund 400 klicks. in der ersten sequenz vor dem o-ton mit hartfrid wolff läuft ein unverpixelter (!), aber leider auch nicht fokussierter mann (bei uns P2) dem vermeintlichen mundlos zügig nach (wie wir wissen stoppt er dann aber an der treppe die zentral im bild der viva-cam ist). der zweite einspieler in s/w zeigt einen verpixelten mann (bei uns P1), von dem gesagt wird, er scheint böhnhardt zu folgen – was unseres wissens definitiv falsch ist. da die macher des beitrags – rainer fromm und elmar theveßen – ja nebenklage-RA narin interviewten, der zu der zeit nach eigener aussage bereits die vollständigen (!) überwachungsaufnahmen kannte, wundern wir uns, warum sowohl in jenem zdf-beitrag als auch unseres wissens in allen anderen der wenigen fälle, wo etwaig auffällige personen in köln über mundlos und böhnhardt hinaus überhaupt auch nur ansatzweise thematisiert wurden, sich niemand für den mann in dem costa rica t-shirt aus dem ersten s/w-einspieler interessierte, der in s/w sequenz drei des zdf-beitrags an die seite einer blonden frau mit spaghetti-träger-shirt tritt. oder dafür was der vermeintliche böhnhardt in einer der sequenzen als er zwischenzeitlich den tatort verlässt in der rechten hand trägt. zumal “p2″ mit einem ähnlichen zettel (?) durch die gegend läuft, den er zwischenzeitlich seiner begleiterin ausleiht.

wir kennen natürlich auch keinerlei zusammenhänge, können nicht ausschliessen, dass sowohl der im zdf-beitrag thematisierte herr (der zunächst auf einer treppe saß), als auch das erwähnte “pärchen” zufallspassanten waren bzw. menschen, die regelmäßig ganz “normal” (zum beispiel beruflich) in dem gebäude mit der offensichtlich für raucherpausen und anderes generell beliebten treppe davor ein- und ausgingen. aber passend dazu, dass morgen im prozess endlich auch das kölner nagelbombenattentat verhandelt wird, welches richter götzl zum prozessauftakt ja perverserweise vom hauptverfahren abzutrennen versuchte, dokumentieren wir nachfolgend, was in den seinerzeit wohl auch dem nsu-bundestags-untersuchungsausschuss bis auf sekundenschnipsel unbekannten videoüberwachungen unter anderem zu sehen ist.

alle nachfolgenden zeitangaben beziehen sich ausschliesslich (!) auf den jeweiligen timecodestempel im jeweiligen video.

keupmannP1treppeA  “camera_01″ (hinterlegt zwei stunden videomaterial auf unserem youtube-chanel)

- 14.09  der mann (bei uns P1), der laut off-kommenar im zdf-beitrag evtl. in damals dem PUA bekannten ausschnitten den eindruck erwecke, dass er “einem der uwes” nachlaufen könnte, nimmt auf den trppenstufen platz, scheint ab und an kurz zu telefonieren und oder zu sms-en, zwischenzeitlich socken geradezuziehen, mal in den luftleeren raum zu blicken

- 14.18 passiert ihn vermeintlich einer der beiden uwes, vermeintlich böhnhardt (bei uns B) mit den vermeintlichen beiden fluchträdern die dieser schiebt – keine nennenswerten erkennbaren reaktionen

- 14.24 ff erhebt er sich, geht ins gebäude – ca. vier minuten später ist er wieder auf der treppe, diesmal bleibt er stehen, wirkt deutlich unruhiger, läuft irgendwann in die richtung in die zuvor der mann mit den beiden rädern lief, ist nicht mehr im blickbereich der kamera, aus jener richtung kommt dann 14.30 vermeintlich böhnhardt, der in der rechten hand etwas helles wie einen block trägt, und der fragliche passant tritt wieder ins bild, kopf nach unten, man könnte denken, er tippt eine sms, er läuft dann als der mutmassliche “uwe” rund 40 meter entfernt ist zwar an der treppe vorbei in desen richtung, aber dann eher innerhalb von 3,4 metern immer wieder hin und her

- 14.35 zuvor war er phasenweise aus dem bild, aber in die richtung in die zuvor die beiden räder gegangen waren, also richtung tatort – getreten und nun so am linken bildrand, dass nicht klar ist, ober eine interaktion mit einer anderen dunkelhaarigen passantin hat

- 14.37 interaktionen mit einem “pizzamofa”-fahrer, der neben einem 2 minuten zuvor aufgetauchten motorradroller parkt, seinerseits bei der übergbae von 2 pizzakartons und einem getränk die ganze zeit seinen motorradhelm aubehält, mann mit waren ab ins gebäude, motorrad in die richtung aus der es kam

B  “camera_06 “ (hinterlegt weitere zwei stunden videomaterial auf unserem youtube-chanel – entgegengesetzte blickrichtung der kamera)

14.30 die szene kurz bevor vermeintlich böhnhardt zum zweiten mal in kamera 1 blickfeld gerät: der passant mit brille (P1) scheint “böhnhardt” fast direkt in die arme zu laufen, aber eine direkte berührung, gar ein austausch von dingen und oder auch nur worten ist indes nicht zu erkennen.  auch nicht mit ein wenig phantasie -

keuppaarA  “camera_01″ (hinterlegt zwei stunden videomaterial auf unserem youtube-chanel)

- kurz vor 14.42 betritt ein pärchen ( er – bei uns P2 – wohl in einem “costa rica” fanshirt sie – P3 – mit spaghettiträger-shirt) den zentralen kamerabereich, er anfangs telefonierend, beide gehen augenscheinlich gemeinsam in das gebäude, er hat da bereits einen großen zettel (?) in der hand – nach deutlich weniger als einer minute kommen sie wieder ins bild, tauschen eventuell gegenstände, könnten zigaretten oder andere banalitäten sein, sie trennen sich leicht räumlich, sie scheint zu telefonieren, sinnigerweise genau hinter einem werbeaufsteller, auch er verschwindet aus dem bild

- 14.46 tritt sie zu ihn heran, er ist zu der zeit selbst nicht mehr im bild gewesen und übergibt vermeintlich ein laufendes telefonat nebst handy, noch in der selben minute gibt er ihr das telefon wieder zurück – sie stehen nun einige zeit gemeinsam, recht cool in der gegend herum, irgendwann dann recht nah beieinander, es wird nicht klar, ob irgendetwas aus tasche gekramt wird; er läuft um 14.50 just in die richtung aus der irgendwann die vermeintlichen uwes und räder ins set kommen, sie tritt wieder an nahezu die gleiche stelle mit dem werbeaufsteller

- 14.53 kommt dann fussgänger mit basecap und tüten – vermeintlich böhnhardt – wenige sekunden/meter dahinter noch ein mann (mutmaßlich mundlos) mit basecap der vorsichtig ein fahrrad mit dem mutmasslichen nagelbomben- / ”kappa”-hartschalen-koffer auf dem gepäckträger schiebt – und hinter diesem wiederum ist sehr nah der männliche part des fraglichen pärchens zu sehen, der u.e. recht unnatürliche blickwinkelbewegungen macht, insb. gemessen an dem umstand, dass er ja formal wieder richtung seiner eventuellen freundin, mindestens guten bekannten, läuft. eher so hans-guck-in-die-luft, was zum biespiel – wenn sich der radschieber umdrehen würde – nach einem jenem eben nicht nachblickenden/nachlaufenden passanten aussähe. p2 nestelt nun wieder an ihrer tasche, scheint etwas hineinzustecken, unmittelbar danach kriegt er von ihr ein stück papier, beide gehen wieder gemeinsam in das gebäude – jetzt erheben sich auch die ganzen menschen die zwischenzeitlich auf der treppe saßen und gehen ebenfalls in das gebäude. als neutraler betrachter der bilder könnte man z.b. sagen, da ist vielleicht ein callcenter o.ä. im gebäude und die überwiegend jungen menschen eilen um pünktlich um 15 uhr an ihren arbeitsplätzen zu sein

B  “camera_06 “ (hinterlegt weitere zwei stunden videomaterial auf unserem youtube-chanel -  P2 und P3 entgegengesetzte blickrichtung der kamera)

- 14.43 ff man sieht deutlich wie beide (frau, mann) getrennt telefonieren, er im übrigen mit handy in rechter hand am rechten ohr – das telefonat dass er von  ihr dann übernimmt führt er am linken ohr, es dauert maximal 15 sekunden

- 14.50 kurz bevor er abgeht, hat sie nach einer nicht ganz übrsichtlichen szene nun mutmaßlich das größere papier in der hand, was er zuvor die ganze zeit festhielt

- 14.52 ff sie scheint irgendwelche notizen zu machen, könnte auch – a la zschäpe in den ersten prozessmonaten – das lösen eines sudoku sein, just als der mann mit den tüten sie wohl nicht mehr 100% in seinem eigenen blickfeld hat blickt sie ganz kurz auf, wendet sich dann aber wieder ihrem papier zu, durchweg unauffällig während und nachdem das damenrad an ihr vorbeigeschoben wurde, was ihr vermeintlicher kumpel von ihr (zurück) erhält ist augenscheinlich jener zettel, mit dem sie zwischenzeitlich beschäftigt war.

…es gibt in diesen und anderen videosequenzen viele weitere auffälligkeiten, aber wir wollen hier bewusst erst mal nur einiges exemplarisch andeuten…

UPDATE: LESEN SIE BITTE AUCH HIER: http://www.das-zob.de/es-reicht/

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terrorzellew@aol.com – die widersprüchlichen familienbande des ralf wohlleben

“Wir reden nicht, wir handeln” – der Claim eines SPD-Flyers zum Wahlkampf 2011 des Mannes von Yvonne Wohllebens Cousine auf dem die fragliche terrorw-Adresse registriert war

insb. auch zu den finanzen der fünf in münchen angeklagten wird was viele nicht wissen auch *nach* prozessbeginn, kontinuierlich weiterermittelt. auch computer werden weiter ausgewertet etc. pp. – in unserem sonderheft zum einjährigen hatten wir im mai ja schon ein wohlleben zugeschriebenes mailkonto erwähnt (“Bereits seit den ersten Wochen nach Auffliegen des sogenannten NSU-Trios verfügt die Polizei über ein MacBook, das bei der Durchsuchung in Wohllebens Wohnung vorgefunden wurde. Nach der Grob-Auswertung stellte man unter anderem fest, dass von diesem Gerät, mit dem Absender „terrorzellew@aol.com“, Massenmails verschickt worden waren. Auch dieser Punkt hat im Prozess trotz des lautmalerischen Mailkontonamens noch überhaupt keine Rolle gespielt.”) – die GBA hat nun unterlagen “mit Erkenntnissen zur E-Mail Adresse terrorzellew@aol.com sowie zu einem möglichen Geschäftskontakt des Angeklagten Wohlleben nach Kassel” (!!!) für die verfahrensbeteiligten freigegeben.

demnach seien von dem “MacBook’ (aservat 24.1.1.3) – wie das BKA in einer “Korrektur zum Auswertevermerk” herausgefunden haben will – plötzlich “keine E-Mails mit der Adresse terrorzellew@aol.com versendet wurden”. KK’in Wegewitz hat offenkundig nicht gut genug gearbeitet vor vielen monaten, die “Fachdienststelle KI 22 – TESIT (Technisches Entwicklungs- und Servicezentrum Innovative Technologien)” wisse es offenbar besser. die adresse sei von wohlleben nicht zum versenden genutzt worden, er habe vielmehr mails von dieser adresse erhalten. richtig tragikomisch wird die geschichte aber erst durch befragungen zweier personen im familiären umfeld wohllebens, denen der fragliche account nun zugeordnet werden konnte. die eine kommt aus #pößneck (Kleinstadt im Saale-Orla-Kreis im östlichen Thüringen), im april 2006 sei sie wegen ihrem mann, den sie 2005 kennen gelernt habe, von dem sie heute getrennt lebe und mit dem sie zwei kinder hat, nach “hann(overisch). münden” gezogen.

auf die bitte der behörden ihre politische eirstellung zu schildern und zu beantworten, ob sie in parteien oder sonstigen organisationen aktiv ist, antworte sie vermeintlich “Eigentlich relativ neutral. Ich hab nichts gegen Ausländer. Ich bin in keinen Parteien oder Organisationen aktiv, aber mein Mann ist in der SPD.”

weiter verriet sie, dass wohlleben “der Mann meiner Cousine [Jaqueline WOHLLEBEN ehern. FEILER] ist. …Weitere Personen aus dem Umfeld des NSU, soweit mir aus der Presse bekannt, kenne ich nicht. Soweit ich weiß hing mein Cousin, der David FEILER, mal mit drin. Das habe ich aus der Bildzeitung erfahren, weil da so ein Bild vor einem Lokal war. Aber außer bei Geburtstagsfeiern habe ich da auch keinen Kontakt.” – konkret meint sie geburtstagsfeiern der oma, die wiederum aus kahla (!) bei jena (!) stammt.

nun sind wir selbstredend kein freund von sippenhaft, aber jedem der brav mitdenkt^^ wird an der stelle klar, dass es ja eine zumindest fernmündliche, besser gesagt mailtechnische verbindung zu wohlleben(s) über zufallsbegegnungen auf familienfesten gegeben haben muss, wieso sonst hätte man diese dubiose mailadresse auf dem mac gefunden…

konkret auf die o.g. mailadresse befragt antwortete eine “Katrin H.” laut angaben der polizei “[lacht] Ja. Das ist ja schon Jahre her. Wir hatten damals bei AOL einen Chat mit Freunden und wir hatten alle total bekloppte Namen .. Alle Namen, die ich versucht hatte waren bereits belegt. Da man mich damals immer “kleinen Terrorzwerg” genannt hat, wegen meiner großen Klappe, bin ich irgendwann auf den Namen “Terrorzelle W” gekommen. Ich war also auch Nutzer der E-Mail-Adresse; Aber damit war ich nur in Chaträumen unterwegs um mit Freunden zu schreiben.”

fragen sie sich gerade bei dieser ohnedies etwas hingebogen klingenden antwort nebst deplatziertem lachen, was da in der geschichte ein “W” verloren hat? die polizei tat es bei dieser “zeugin”: “Frage: Können Sie sagen, was das W hinter Terrorzelle bedeutet? Antwort: “Weiblich.” – noch fragen?!?

und dann fiel es ihr auf nachfrage, wie die adresse auf wohllebens rechner gekommen sein möge: “Ach ja. Wir haben Fotos von unseren Kindern ausgetauscht. Das war auch mit dem Account”

und anders (!) als auf die frage “örtliche Nähe in Kassel zu dem Mordfall Halit YOZGAT und die Zeitliche Nähe, da lhre Registrierung 2 Wochen vor diesem Mord erfolgte” hatte die in der vernehmung bis dato keinen technisch groß bewanderten eindruck hinterlassende zeugin auf den u.e. sehr spannenden vorhalt “Unsere Auswertung hat ergeben, dass von der Adresse “Terrorzelle W” Mails an 10-15 Adressaten versendet wurden, welche Links enthalten haben, die jedoch zu keiner Seite geführt haben” offenkundig recht spontan diese antwort parat: “Das kann sein. Man hat über diese Chatseiten Links zu Bildern oder Kettenmails verschickt. Man hat dann Mailadressen aus seinem Account ausgewählt und diesen dann einen Link zu einem Bild oder eine Kettenmail geschickt.”

der in kassel gebürtige kindsvater und aktueller nachnamensgeber jener dame wurde auch vernommen. er lebt heute wohl in staufenberg, wo er auch politik macht, die dann u.a. in flyern mündet, die “Wir reden nicht, wir handeln” überschrieben sind – ok, das ist jetzt vielleicht etwas fies, das in die nähe von nsu-claims zu rücken, also lieber zu seiner einvernahme.

der begriff “terrorzellew” sagte ihm demnach erst mal rein gar nix, von einer unnatürlichen pause zur folgefrage “Sind Sie Nutzer der E-Mail Adresse terrorzellew@aol.com?” ist nichts vermerkt – die antwort kam dann wohl recht spontan – “[lacht] Ja. Das hat einen coolen Hintergrund. Das war mal Katrins Adresse. Unsere Tochter hat als Kind ziemlich viel geschrien und Theater gemacht, deswegen habe ich sie immer “Terrorzelle” genannt. Das ist bestimmt schon 8 Jahre her, dass sie die genutzt hat. Mit der Mailadresse hat meine Frau eigentlich nur gechattet.” – außer dem vermeintlich spontanen lachen, das beide personen wohl aufzeigten, ein gravierender unterschied!

entsprechend folgte ein vorhalt: “Ihre Frau hat uns gesagt, das hätte damit zu tun, dass sie früher “Terrorzwerg” genannt wurde.” – die antwort: “Nein. Das hatte mit unserer Tochter Lisa zu tun. Da bin ich mir ziemlich sicher. Aber mit WOHLLEBEN hatte das nix zu tun.” – eine zusatzfrage, inwiefern denn das “w” zur tochter passen würde, haben ihm die beamten offenkundig nicht gestellt —

zu den nicht verfolgbaren links meinte der spd-ler “wahrscheinlich Youtube und so ein Kram” – und zu den zeitlichen/räumlichen auffälligkeiten kassel/2006 ein lapidares “Das ist dann wohl eine Verstrickung unglücklicher Zufälle.”

ob mit einer ähnlichen begründung die GBA einen etwaigen antrag auf zeugenladung versuchen wird abzubügeln?

ps: dieses und anderes zum thema #nsu können sie übrigens auch in unserer ziemlich frischen facebookgruppe-diskussionsgruppe unter https://www.facebook.com/groups/nsu.prozess/ diskutieren!

Copyright: Medienbüro nikorepress – Nino Ketschagmadse/Oliver Renn GbR

Medien schweigen weiter zu Auffälligkeiten rund um Mord an ‎Taşköprü‬

“Ein Teil der Bahrenfelder Kohlentwiete wurde heute in ‪#‎Tasköprüstraße‬ umbenannt” – doch die Medien schweigen weiter zu folgenden Auffälligkeiten rund um den Mord an ‪#‎Süleyman‬ ‪#‎Taşköprü‬.

„Unmöglich, dass sie es nicht mitbekommen haben!“ Der Vater des Ermordeten Hamburgers wiederholte diesen Satz mehrfach in München vor Gericht – jeden Tag zur Tatzeit wären zahlreiche Polizisten in Hörweite zur Mittagspause gewesen. Eine Aussage, die man sich nicht ungesehen zu eigen… machen muss, aber in einem vorgeblich unabhängigen Protokoll nicht fehlen darf. Doch wenige Tage nach diesem Verhandlungstag auch bei “NSU-Watch” keine Silbe!

Bei der Einvernahme des Hamburgers war auch uns noch nicht klar, dass vielleicht gar noch mehr Auffälliges am Tatort Taşköprü im Zusammenhang Polizei passiert war. Doch dann stießen wir auf ein Interview mit ihm aus dem Dezember 2012 – dort beschreibt er eine auf den ersten Blick nebensächlich anmutende Begebenheit: „Am Tag, als der Mord passierte, kam ein Streifenpolizist in den Laden. Er trank einen Kaffee mit Süleyman, dann sagte der Polizist noch, er solle doch den Wagen draußen wegfahren, der sei falsch geparkt.“ Der Vater nahm das Auto, weil er ohnehin einige Einkäufe zu erledigen hatte.

Als er nach 20-30 Minuten zurückkam, war der Sohn schon tot. Zum gleichen Vorfall schildert, wie wir aus Akten nachvollziehen konnten, der angeblich gleiche Verkehrspolizist in seiner Zeugenvernehmung kurz nach dem Mord Taşköprü, dass er auf dem Gehweg in Höhe des Gemüsegeschäftes „einige Notizen ins Merkbuch eintrug, (dann) bemerkte ich, dass hinter mir aus diesem Geschäft eine männliche Person herauskam und mir im  Vorbeigehen mitteilte, dass er seinen PKW sofort korrekt zum Parken abstellen wird.“ Der südländisch aussehende Mann habe Akzent gesprochen, er (der Polizist) wisse nicht, ob der das spätere Opfer gewesen sei. Der Mann habe dann sein Auto umgeparkt, damit war die Angelegenheit für den Beamten erledigt. So wie es der Vater schildert, kannte der Streifenpolizist dessen Sohn zumindest von Pausen in dem Geschäft der Taşköprüs. Man wagt es sich kaum vorzustellen. Aber nach all dem, was man inzwischen von den jahrelangen rassistischen Ermittlungen und Gängelungen von Hinterbliebenen weiß, nach der Tatsache, dass Polizeibeamte bzw. Verfassungsschutzmitarbeiter zumindest bei zwei Fällen (Kassel und Heilbronn) extreme Verdachtsmomente aufweisen und alle Indizien gegen die Staatsraison sprechen, dass da jeweils „nur“ drei Täter zu Gange waren: Warum sollte ausgeschlossen sein, dass in dem einen oder anderen Fall Polizeibeamte direkt verwickelt waren?

(Textauszug aus “das ZOB – 1 Jahr NSU-Prozess – Sonderheft Seite 18 – Download unter http://dokumente.das-zob.de/das_zob_ein_jahr_nsu_prozess_sonderheft.pdf)

Ein Jahr voller Ungereimtheiten oder: wo steht der NSU-Prozess wirklich

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Screenshot”ausriss” als Beleg/Zitat, dass die Nachrichtenagenturen afp/dpa, wie sie anhand ihrer öffentlichen Fotoarchive dokumentieren, alle paar Tage live erleben, wie eine bestimmte Polizistin den Büttel für Zschäpe macht.

Quizfrage: Was denken Sie, wie wird der Prozess für die Teilnehmenden und für die Nachwelt protokolliert? a) es gibt Bildaufzeichnungen; b) es gibt Tonaufzeichnungen; oder c) es wird professionell stenografiert. Die Auflösung ahnt kaum jemand. Die richtige Antwort ist nämlich nicht dabei. Der Prozess wird offiziell überhaupt nicht aufgezeichnet – nicht einmal für die Politik- oder Justiz-Wissenschaft. Dabei ist er einer der wichtigsten in Deutschland seit Jahrzehnten mit der beispiellosen Mordserie an neun Geschäftsleuten mit migrantischen Wurzeln und mindestens zwei Bombenanschlägen. Auch der Mord an einer Polizistin wird den rechtsextremistischen Tätern angelastet. Hinzu kommen noch zahlreiche Banküberfälle und eine Brandstiftung. Über fünf Angeklagte wird vom Staatsschutzsenat des Münchner Oberlandesgerichts verhandelt. Fünf Richter, vier Bundesanwälte, elf Verteidiger und knapp 60 Anwälte für rund 80 Nebenkläger beschäftigen sich mit dem National-Sozialistischen Untergrund (NSU), von deren angeblich drei Mitgliedern zwei – Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos – tot sind. Die Anklageschrift gegen die Hauptverdächtige – Beate Zschäpe – umfasst knapp 500 Seiten. Über 600 Zeugen hatte die Bundesanwaltschaft benannt, nicht einmal die Hälfte sind bis zur Stunde angehört worden.

Das morgendliche Prozedere an Verhandlungstagen ist immer das Gleiche: Vor dem Beginn warten Fotografen und Kameraleute auf die Angeklagte. Es werden die obligatorischen Bilder von der Seite, besser: vom Rücken der Zschäpe geschossen. Dann verlassen sie den Saal und der Prozess beginnt – in der Regel mit knapp 30 Minuten Verspätung. Während sich so viele Medienkollegen Gedanken darüber machen, warum diese Frau “Batterien von Bonbondosen” vor sich aufbauen darf, warum sie lächelt oder in den Pausen Sudoku spielt, beachtet keiner, dass beim Eintreten – im Unterschied zu anderen Polizeibeamten, die dort vertreten sind – eine ganz bestimmte Staatsbedienstete, wenn sie gerade mal Dienst hat, für Zschäpe den Büttel macht und ihr die Tasche trägt, obwohl sie doch diese Szene bereits x-fachst im Bild haben. Aber das nur nebenbei.

Die fünf Angeklagten 

Carsten Schultze: der 34-Jährige ist der einzige, der bis jetzt in freier Rede gesprochen hat und sich mehrere Tage lang umfangreich den Fragen gestellt und diese auch beantwortet hat. Er hat gestanden, Mundlos und Böhnhardt eine Pistole mit Schalldämpfer – angeblich im Auftrag von Ralf Wohlleben, dem weiteren Angeklagten – geliefert zu haben. Zschäpe soll, falls Schultze sie nicht deckt, nicht in unmittelbarer Nähe bei der Übergabe dabei gewesen sein. Bei dieser Waffe soll es sich um die Ceska handeln, mit der acht türkische und ein griechischer Unternehmer getötet wurden. Die Anklage gegen Schultze lautet auf Beihilfe zum Mord. Nach seinen Angaben hatte er sich vor Jahren von der Neonazi-Szene gelöst und war nach Düsseldorf gezogen, wo er Sozialpädagogik studierte. Er befindet sich im Zeugenschutzprogramm.

Schultze ist der einzige, der betroffen wirkt und anscheinend mitleidet, wenn es beim Prozeß um konkrete Mordtaten ging. Er ist der jüngste der Mitangeklagten und fühlte sich nach seinen Angaben als Heranwachsender, ab Mitte der 90er Jahre, stark von der Neonazi-Szene angezogen. Mit 13 bemerkte er seine homosexuellen Neigungen und machte die Erfahrung, dass wenn man zur “Szene” gehörte, andere Respekt vor einem hätten. Dem Grundtenor seiner Schilderungen nach war er ein Mitläufer, ein „Kleener“, wie man ihn genannt habe. ABER vergleicht man seine Aussagen heute mit dem, wie er damals – auch vom Äußeren her – wohl durchgehend aufgetreten ist, bekommt man als Beobachter stark den Eindruck, dass Schultze seine Rolle klein redet. Sozialisiert u.a. mit dem Neonazi-Musikprojekt „Zillertaler Türkenjäger“, erzählt der nun vermeintlich Geläuterte von früheren Feindbildern, von einer umgeschmissenen Dönerbude, vom Gemeinschaftsgefühl bei Demos, bei denen die Busfahrten zu Zielorten so lustig gewesen seien.

Kann man Schultzes Aussagen hundertprozentig trauen, oder sind sie aus Selbstschutz unehrlich. Zum Beispiel das Thema “wo und wann?” bei der Ceska-Übergabe: Schultze hat erstaunlich gute Erinnerung daran, wie Wohlleben mit  behandschuhter Hand die Waffe bei sich zu Hause geprüfte hätte, nachdem er sie in dessen Auftrag besorgt hatte. An den Übergabeort in einem Chemnitzer Café a la Galeria Kaufhof denkt er ähnlich gut zurück: speziell an den Ablauf einer Szene, wie er zusammen mit Böhnhardt und Mundlos gesessen haben soll, als Zschäpe dazugekommen sei, um eine Anwaltsvollmacht zu unterschreiben. Allerdings gab es die Chemnitzer Galeria Kaufhof erst ab 2001, und das wohl einzige andere Kaufhaus in Bahnhofsnähe was seinerzeit zu seinen Schilderungen wo die „Uwes“ Schultze in Empfang genommen hätten passen könnte, besaß nur ein Stehcafé. Sitzen wie es der Wahldüsseldorfer schilderte scheint auch dort undenkbar. Der erste Mord der Ceska-Serie an Enver Simsek geschah jedenfalls im Jahr 2000. Was dann hieße, dass die genannte Waffe bereits im Umlauf war, bevor sie Böhnhardt und Mundlos erreichte. Im Übrigen hat Schultze die dem Vernehmen nach im Brandschutt in Zwickau gefundene Ceska bis zur Stunde noch nicht einmal ansatzweise eindeutig identifiziert.

billardkugelmeetsverfassungsschutz

Olaf Klemke und Nicole Schneiders sind beide Verteidiger von Ralf Wohlleben – Foto-Copyright: das ZOB

Ralf Wohlleben ist neben Zschäpe der einzige der Angeklagten, der in Untersuchungshaft sitzt. Ihm wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Über ihn hat man im Prozess im Prinzip nichts Neues bzw. Relevantes erfahren, was die Behörden nicht schon vor Mai 2013 wussten. Bereits seit den ersten Wochen nach Auffliegen des sogenannten NSU-Trios verfügt die Polizei über ein MacBook, das bei der Durchsuchung in Wohllebens Wohnung vorgefunden wurde. Nach der Grob-Auswertung stellte man unter anderem fest, dass von diesem Gerät, mit dem Absender „terrorzellew@aol.com“, Massenmails verschickt worden waren. Auch dieser Punkt hat im Prozess trotz des lautmalerischen Mailkontonamens noch überhaupt keine Rolle gespielt. Indes war Wohlleben – der 39-Jährige zählt zu den führenden Neonazis im Freistaat Thüringen – stellvertretender Landesvorsitzender und Pressesprecher der NPD Thüringen sowie Vorsitzender des NPD-Kreisverbands Jena und hatte bereits mehrmals Bekanntschaft mit dem Rechtsstaat gemacht. Im Jahr 2000 wurde er zusammen mit dem weiteren namhaften Neonazi Andre Kapke (s.u.) verurteilt wegen Körperverletzung und Nötigung. 2007 wurde Wohlleben zudem wegen übler Nachrede gegen einen NPD-Aussteiger verurteilt. Auch ist er einer der führenden Köpfe beim Thüringischen Heimatschutz (THS), angeführt von dem ehemaligen V-Mann und Neo-Nazi, Tino Brandt. Der THS gilt als Brutstätte des NSU. Wohlleben war einer der schlimmsten und lautstärksten Agitatoren der rechten Szene, Organisator und Veranstalter zahlreicher Kundgebungen und Demonstrationen, darunter zum Beispiel dem „Fest der Völker“ 2005, einer der dubiosesten Rechtsrockveranstaltungen hierzulande. Wohlleben hatte offenkundig die besten Kontakte zu den „Dreien“ vor ihrem „Abtauchen“, er hat wohl – dafür spricht nicht nur die Aussage von Schultze – die Mordwaffe Ceska mitorganisiert, und es wäre sehr unplausibel, wenn der Kontakt mit Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe danach einfach so abgebrochen wäre.

Besonders spannend sind seine zwei Haupt- und ein Ersatzverteidiger. Fangen wir mit Letzterem an: Wolfram Nahrath. Ginge es nach Wohlleben, so hätte auch er gerne drei offizielle Hauptverteidiger, wie Zaschäpe. Nun muss Nahrath, NPD-Mitglied und bekennender Rechtsradikaler, den Ersatzmann spielen, wenn Nicole Schneiders und Olaf Klemke mal nicht antreten können. Nahrath, der als Vorsitzender der mittlerweile verbotenen Wiking-Jugend in die Fußstapfen seines Vaters trat, ist ein bevorzugter und bei Gegnern dieses Gedankenguts als gemeingefährlich eingestufter Redner bei NPD-Demos.

Ganz so plump tritt Nicole Schneiders nicht (mehr) auf. Ihrem Mandanten ist sie nicht nur durch ihre frühere Tätigkeit in Jena als Wohllebens Stellvertreterin als NDP-Kreisvorsitzender vertraut. Durch sie gibt es zwischen Wohlleben und einer der ältesten Rechtsrockbands „Noie Werte“ eine direkte Verbindung. Nicht nur über den ehemaligen Kanzlei-Kollegen von Schneiders, Steffen Hammer, sondern auch über den Gittaristen Andreas Graupner, der um 2002 bei der „Band“ eingestiegen und bis zu deren Auflösung 2010 dabei war, besonders spannend. Dennn: mit “Musik” dieser “Band” wurden Vorgängerversionen des so genannten Bekennervideos des NSU unterlegt. Der Blood&Honour-Mann Graupner diente wohl als Kontaktmann zwischen dem „Trio“ und Wohlleben.

Der dritte im Bunde der Wohlleben- Verteidiger, Olaf Klemke, erscheint mit seinen Befragungen teilweise richtig ekelerregend. Als Gamze Kubasik, die Tochter des in Dortmund ermordeten Mehmet Kubasik als Zeugin kam, sprach er sie zu Hänselungen ihres kleinen Bruders auf der Straße an. Es ging um die Zeit direkt nachdem Ermittler und Presse ihre Familie mit unhaltbaren Verdächtigungen in den Schmutz gezogen hatten. Klemke wollte wissen, welcher Nationalität diese Hänseler denn gehabt hätten. So schwer es uns auch fällt einzuräumen: Klemke wirkt an anderen Stellen des Prozesses durchaus kompetent, aber hält sich die letzten Monate – nicht so auffallend, wie Zschäpes Verteidigung, aber eben doch – auch mit ernsten Sachfragen die sich zum Wohl seines grausigen Mandanten aufdrängen sehr zurück.

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Der Anblick kann nicht zur Mittagspause auf den Magen schlagen: Andre Eminger ist einer von den drei Hauptangeklagten, die nicht im Gefängnis sitzen. Nur Zschäpe und Wohlleben verbringen die Zeit außerhalb der Verhandlungen hinter Gittern. Fotocopyright: das ZOB

Andre Eminger: seine zwei Anwälte wirken teilweise auch obskur, und das nicht primär deshalb, weil sie im gesamten Prozeß bisher gefühlt keine fünf Mal etwas von sich gegeben haben. Darunter aber ein Antrag: der Richter möge ihren Mandanten doch teilweise von der Anwesenheitspflicht in der Hauptverhandlung befreien, weil ihn vieles ja nicht beträfe. Eminger ist wie Carsten Schultze und Holger Gerlach Freigänger und umgibt sich bei schönem Wetter in Verhandlungspausen vor dem Gericht, nicht selten mit nicht minder zwielichtigen, ultrarechts anmutenden Typen wie er selber – wenn er kein “Schauspieler” sein soll – einer ist. Dieser Antrag wurde erwartungsgemäß abgelehnt. Der 34-jährige gelernte Maurer ist nicht nur deswegen interessant, weil er mit seiner Frau Susanne (die ihrer Freundin Zschäpe gern ihre Identität lieh) nachweislich bis zum Schluss engste Kontakte mit den drei „Untergetauchten“ unterhielt. Sondern auch aufgrund einer möglichen Verfassungsschutz-Operation „Grubenlampe“.

Es geht um den Zeitraum 5. bis 8. Dezember 2006. Damals wohnten Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe in der Zwickauer Polenzstraße. Am 7. Dezember kam es im Haus zu einem Wasserschaden. Laut Anklageschrift hätten vier Zeugen Zschäpe mit Eminger bei Aufräumarbeiten gesehen. Und im Zuge der Ermittlungen zum Wasserschaden soll Zschäpe als Susanne Eminger in Begleitung des „realen“ Emingers vor der Polizei vorgesprochen haben – dass sie damals weiterhin unentdeckt blieb, ist seltsam. Denn in den Protokollen der Aktion “Grubenlampe” der Beobachter, die Eminger auch in jenen Tagen feste im Blick gehabt haben sollten, steht einiges von Wegen zur Arbeitsstelle und derlei mehr – von einem Besuch in der Polenzstraße findet sich kein Wort. In Anbetracht geschredderter Akten und einigem mehr was allein seit November 2011 bekannt wurde – wohl ohnedies nur die Spitze des Eisbergs – schließen wir es, um es höflich zu sagen, nicht aus, dass Beamte damals mitbekommen haben, wo das “Trio” Ende 2006 abgeblieben war.

Auch als nach dem angeblichen Selbstmord der „beiden Uwes“ die gemeinsame Wohnung in der Frühlingsstraße ausbrannte, war Eminger als Schaulustiger recht schnell vor Ort. Für uns steht er ohnedies in Verdacht, vielleicht sogar mehr als Zschäpe selbst, den Feuerteufel gespielt zu haben.

Holger Gerlach: Der Mann, der am Anfang des Prozesses sein Gesicht hinter einem Heft verbarg, hat scheinbar kein Problem mehr, erkannt zu werden. Er ist nominell ein weiterer Kronzeuge neben Schultze in diesem Prozess. Allerdings verweigerte er eine richtige Befragung, verlas bis zur Stunde nur eine ziemlich halbherzig wirkende Erklärung , wo er den Tatvorwurf einräumte, den Dreien unfreiwillig (Wohlleben habe sie ihm quasi zugesteckt neben anderen Mitbringseln) mal eine Waffe (def. nicht die Ceska) geliefert zu haben, und willfährig gewesen zu sein, bzgl. der Weiterreichung/Erstellung von Passdokumenten, die auf seinen Namen liefen.

Böhnhardt profitierte wohl bis zuletzt von einer Ähnlichkeit mit Gerlach – die Papiere wurden wohl oftmals für die Anmietungen der Wohnmobile verwendet. Wobei wir uns durchaus vorstellen können, dass der früh nach Niedersachsen emigrierte Jenaer hier und da unmittelbarer mitgeholfen hat – vielleicht sogar seine Familie. Aber das ist eine andere Geschichte. Gerlach hat sich jedenfalls wie Schultze nachdrücklich bei den Angehörigen der Opfer entschuldigt.

Und schließlich noch Zschäpe: Als Schultze – so seine Aussage während der Verhandlung – mit der Ceska im Rucksack, mit beiden Uwes in einem Café saß und die beiden Männer ihm von einer „Taschenlampe“* erzählten, die sie angeblich in Nürnberg aufgestellt hatten, sei Beate dazugestoßen und die Uwes hätten in seine Richtung „Psst“ gesagt. Für Zschäpes Verteidung ein klarer Fall, dass sie nichts von solchen Aktivitäten mitbekommen sollte – also eher ein Indiz, dass die Hauptangeklagte gar nicht so tief im Mordsumpf steckte. Es ist aber für uns naheliegender, dass sie Geschwätzigkeit ihrer „Jungs“ gegenüber Schultze nicht gut geheißen hätte und die “Uwes” daher das Gespräch abrupt beendeten. Immerhin scheint Zschäpe seit ihrerJugendzeit, ab 1998 trat sie nachweislich als aktives THS-Mitglied und Neofaschistin auf, laut Aussage zahlreicher Zeugen, eine Meisterin der Anpassung und Verstellung gewesen zu sein.

Die Anklageschrift gegen sie ist sehr lang und, nebenbei bemerkt, bis heute nicht öffentlich zugänglich! Neben Gründung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung werden ihr unter anderem Mittäterschaft bei den zehn NSU-Morden, mehrfacher versuchter Mord (Stichwort u.a. Sprengstoffanschläge in der Probsteigasse und in der Keupstrasse in Köln) sowie besonders schwere Brandstiftung mit ebenfalls versuchtem Mord an einer Nachbarin und zwei Handwerkern vorgeworfen. Außerdem soll sie auch für die 15 bewaffneten Raubüberfälle mitverantwortlich sein. Lebenslange Haft plus anschließender Sicherheitsverwahrung wäre das Urteil, wenn alles bewiesen werden sollte, was alles andere als wahrscheinlich scheint. Während Zschäpe eisern schweigt, bewegt sich auch die Beweisführung auf oft dünnem Eis.

Fast schon in Vergessenheit geraten sind seit Prozessbeginn die Anrufversuche bei Zschäpe am 4. November 2011 von einem auf das Innenministerium Sachsen zugelassenen Handy – recht zeitnah zu der Situation, wo Mundlos im Wohnmobil Böhnhardt ermordet und sich nach der Feuerlegung im Auto selbst gerichtet haben soll. Wenig später explodierte in der Frühlingsstrasse die vom Trio angemietete Wohnung und Zschäpe beginnt ihre Reise, bis sie sich letztlich am 8. November 2011 den Behörden stellt. Seit Beginn des Prozesses gibt es viel Gossip über sie, nicht nur in der Bild-Zeitung. Schließlich schafften es ihr Herz für herumstreunende Katzen oder feuchtfröhliche Runden mit offenkundig latent rassistisch eingestellten Nachbarinnen in das an vielen Stellen übel desinformierende SZ-Theaterfilmchen, das zum Jahreswechsel von jenen gehypt wurde, die nicht mal in zehn Jahren ahnen werden, was in München wirklich verhandelt wird bzw. ausgebremst wird.

Zschäpe mutmaßlich an zwei Mord-Tatorten “live” dabei

Zurück nach Zwickau: Als die Wohnung des mutmaßlichen Trios in die Luft flog, wohnte eine alte Frau nebenan. Als das Haus abgerissen wurde, kam die mittlerweile über 90-jährige Demenzkranke, nach zwischenzeitlichem Umzug, in ein Heim. Tragisch, aber im Vergleich zu zehn Ermordeten ist ein nötig gewordenener Umzug wohl bestenfalls eine Fußnote Erwähnung wert. Denn wer sich die Fakten aus der Frühlingsstraße anschaut weiß, dass mittels der durch Benzin herbeigerufenen “Explosion” in der Wohnung der Dame keine Gefahr drohte, zumindest wenn – wie es natürlich auch hier geschah – halbwegs zeitnah eine Feuerwehr ans Set kam. Nun ist ein Jahr Prozess vorüber und die Gewichtung der Bundesanwälte Diemer und Co. zeigt, wo er angelangt ist: Diese zerstörte Wohnung ist also alles, was sich Zschäpe halbwegs sicher anlasten lässt im Moment – Stichwort Benzinspuren an ihren Socken. Oder haben Sie, liebe Leser, in den letzten Wochen oder Monaten etwas anderes vernommen? Da war nämlich eigentlich noch einiges!

Zeugen, die aussagen, dass Zschäpe an mindestens zwei Mord-Tatorten war, sollten doch der Anklage höchst willkommen sein, könnte man meinen. Aber nicht doch. Diese wurden unglaubwürdig, gar lächerlich dargestellt. Wie im Falle der Zeugin, die im Juni 2005 vor dem Mord an Ismail Yasar im benachbarten Supermarkt in Nürnberg auf eine Frau aufmerksam geworden war, weil sie sie an eine TV-Serien-Schauspielerin erinnerte. Sie hatte sie später als deren Bild durch alle Nachrichten ging als Zschäpe identifiziert. Da die Zeugin sich während ihrer Aussage an andere Details, die sie vor Jahren noch angegeben hatte, nicht mehr so erinnern konnte, wie sie angeblich (!) authentisch von Beamten in polizeiliche Vernehmungsprotokolle geschrieben wurden, stempelte die Bundesanwaltschaft sie als unglaubwürdig ab. Diemer verdrehte es gar dahin, dass die Zeugin am Ende vielleicht glaubte, die Schauspielerin (nicht Zschäpe) hätte leibhaftig vor ihr gestanden.

Dank BKA-Vorabinfos schlachten ARD-”Kollegen” Zeugen vor ihrer Einvernahme

Obgleich wir immer recht akribisch die Arbeiten der Kollegen zum NSU-Komplex sichten ist uns folgendes leider tatsächlich erst in den letzten Tagen aufgefallen, sonst hätten wir hier vor Wochen auch keinen Text von ihm zu Temme empfohlen! Zur Nürnberger Zeugin tat ein gewisser Franz Feyder von den Stuttgarter Nachrichten nicht nur bar aller Tatsachen so, als ob die Zeugin irgendetwas anderes bekundet hätte, als dass ihr die Begenung im Supermarkt wegen einer Ähnlichkeit (nicht mehr nicht weniger!) der Mimin zu Zschäpe (*1975) (ein Klick genügt, um festzustellen, dass der Gedanke daran, eine Ähnlichkeit zu erkennen, keineswegs irrsinnig ist) erinnerlich blieb. Nein. “Kackdreist” stehen da bis heute Sätze im Netz, als ob die Zeugin gar von der dicklichen Serienhauptfigur (*1952) sprach. Wer live an dem Prozesstag dabei war kann – zumindest wenn man nicht während der Sitzung wie manch ein Kollege “Risiko” (sic!) auf dem Handy spielt – unmöglich überhört und (!) übersehen haben, dass keinesfalls von der viel älteren Roseanne-Figur die Rede war, sondern von Sara Gilbert (*1975), die in der Serie die Figur der Darlene Conner gab – zumal Fotos der Schauspielerin groß projiziiert wurden an diesem Tag.

Noch perverser war, wie eine vom BKA offenkundig an den “Terrorman” der ARD- durchgesteckte Vorvernehmung einer Frau aus Dortmund ablief. Bereits vor ihrer Vernehmung im OLG wurde jene Veronika A. als  unglaubwürdig abgestempelt. Sie will Zschäpe Anfang April 2006 – just in der Stadt, in der dann wenige Tage Mehmet Kubaşık ermordet wurde – auf einem Nachbargrundstück zusammen mit beiden „Uwes“ sowie einem Skinhead gesehen haben. Die Glaubwürdigkeit sprach man ihr ab, weil sie ihre Beobachtungen erst im vergangenen Sommer einem Nebenklägervertreter anvertraut hatte. Ihre Erklärungen in München dafür waren allerdings ziemlich plausibel: Zum einen hielt sie ihre Beobachtungen für die weitere Aufklärung der NSU-Verbrechen und ihre Hintergründe nicht für besonders wichtig – denn es war ja nun klar, wer das NSU-Kerntrio war. Irgendwann, als dann zur Prozessberichterstattung auch die Existenz einer Liste mit 129 Namen (aus der dann irgendwann 400er/500er liste – auch ein Thema das anscheinend niemanden juckt) aus dem direkten oder weiteren Umfeld des sog. Terrortrios aufkam sei sie davon ausgegangen, dass man seitens der ermittelnden Beamten ohnedies sicher diverse Kontakte der Drei nach Dortmund auf dem Radar hatte. Die Großstadt in Nordrhein-Westfalen gilt schließlich nicht nur generell als Hort ziemlich vieler Rechtsradikaler, sondern war ja eine der Tatortstädte! A. nahm generell an, dass das Ermittlerwissen weitaus größer als ihr eigenes war.

Andre Kapke

Theoretisch einer der spannendsten Zeugen, die bisher geladen waren: Andre Kapke – links im Bild, daneben sein Anwalt. Foto-Copyright: das ZOB

Aber warum ging sie dann im Juni 2013, statt zu einem Anwalt, nicht direkt zur örtlichen Polizei? Das wollte auch der Vorsitzende Richter Götzl wissen. Die Antwort enthielt unter anderem eine besonders pikante Schilderung, was in den Medien bezeichnenderweise kaum Niederschlag fand: A. wohnte im Dortmunder Stadtteil Brackel in unmittelbarer Nähe einer Kneipe, von wo bei Würfelrunden des öfteren lautstarke „Sieg heil“- Rufe auszumachen gewesen wären. Sie suchte deswegen Kontakt zu den Kneipenbetreibern. Doch diese machten ihr wohl die lange Nase: Frau A. könne ja mal abends vorbeikommen, wenn es wieder mit derartigen Sprüchen laut werde. Manche Polizeibeamte seien dann ja mittendrin statt nur dabei. Und zu solch einer Polizei soll man als Bürger Vertrauen haben? Als Götzl die Zeugin entlassen wollte, stellte Nebenklageanwalt Adnan Erdal den Antrag, sie zu vereidigen – nicht weil er ihr nicht glaubte, sondern um die Bedeutung dieser Aussagen zu unterstreichen. Was abgelehnt wurde weil laut Diemer dafür keine Voraussetzungen vorlagen, die Aussage der Zeugin „nicht von ausschlaggebender Bedeutung“ sei.

Indizien, dass Zschäpe also mindestens zweimal zeitnah an einem Mordort gewesen sein kann, sollten eigentlich ein Grund zur Freude der Ankläger sein. Aber mit jeder Prozesswoche mehr fühlt man sich als Unvoreingenommener in München sprichtwörtlich im falschen Film. Zur Erinnerung: Zschäpe hat drei Anwälte, von denen zwei fast immer anwesend sind. Seit Monaten zeigen diese kaum irgend eine Regung, auch nicht bei für ihre Mandantin besonders heiklen Zeugenbeschuldigungen. Dafür intervenieren Stahl, Heer und Sturm („Wir heißen wirklich so“ – Hut ab für Jan Böhmermanns  Chuzpe mit der Musicalidee) im Grunde nur mehr dann, wenn es für den Staat wegen seiner V- bzw. MAD-Männer eng werden könnte!

Was machte der „Führer“ in Eisenach?

Exemplarisch für den Ablauf im Gericht ist der Umgang mit dem Zeugen Andre Kapke, der, wie viele geladene Neunazis, Gedächtnislücken vorschützt. Er ist mehrfachst vorbestraftes NPD-Mitglied, neben Tino Brandt, Wohlleben und beiden Uwes die bekannteste und wichtigste Figur des THS und wohl nicht umsonst „Führer“ genannt. In München erschien er von einem Szene-Anwalt begleitet und fühlte sich sichtlich nicht unwohl bei der Verhandlung. Auf die Fremdenfeindlichkeit angesprochen, sagte er, dass er sich nicht erinnern könne, „dem Ausländer selbst die Schuld gegeben“ zu haben: „Der kann ja nichts dafür, dass er da ist, das hat die Politik ermöglicht. Sie fangen ja nicht an, wenn Sie was gegen Unkraut machen, und zupfen da ein, zwei Blätter. Sie müssen schon an der Wurzel anfangen.“ Dass dieser Mann, der engst mit dem sog. NSU-Trio verbunden war, am 4. November 2011 als Böhnhardt und Mundlos im Wohnmobil starben, laut Funkzellenüberwachung nicht weit entfernt war, angeblich weil er in der Nähe einen PKW gekauft hätte und auf dem Weg nach Hause gewesen sei, sorgte erstaunlicherweise für keine kritischen Nachfragen bei den Prozessbeteiligten. Auch nicht, ob er den Kauf und die Anmeldung nachweisen könne oder diese gar tatsächlich selber vorgenommen habe. Nichts dazu, wie es zu erklären wäre, dass sein Handy zweimal in Eisenach in das Netz eingeloggt war und sein faktischer Bewegungsradius somit auch nicht zu seinen Angaben passen könne?

Dafür bestand unnötig viel Interesse, zum Beispiel daran, dass er „verunglimpft“ wurde, für das „Trio“ bestimmte Gelder veruntreut zu haben, oder dass er irgendwelche banalen Sachen bei Böhnhardts Eltern für deren Sohn abgeholt haben könnte. Sehr wohl wird aber die für Kapkes Geburtstag von seiner damaligen Freundin und Wohlleben verfasste, einzig an Tumbheit starke Zeitung im gesamten Wortlaut vorgelesen. Auch wird stundenlang mit der Verfasserin diskutiert, ob sie es zum Beispiel mit der Mordankündigung an Kanzler Schröder ernst meinte. Oder es wird reichlich Zeit mit einem fraglos extrem ekelerregenden antisemitischen Spiel „Pogromly“ verschwendet, einem „Monopoly“ nachempfundenen Brettspiel, das wohl das „Trio“ erfunden haben soll. Viel Interesse wird dann zum Beispiel auch dafür verwendet, wie oft man denn beim Spielen gelacht habe. Und so gab es bisher mindestens 20 Prozesstage die man in einem halben hätte “verhandeln” können. Oder will man Zschäpe am Ende ein Jährchen mehr aufbrummen, weil sie beim kranken Monopoly-Clown auf die Gaswerke (im Original von Parker Bahnhöfe) scharf war und über “Judenwitze” lachte?

Und draußen fährt die Polizei…

Wenig Gedanken macht sich beim Prozess hingegen über die bei einigen Mordanschlägen ziemlich nah am Set befindliche Polizei und widersprüchliche bzw. fragwürdige “Aussagen” dazu.

Oder wie sollte man folgendes werten: Nürnberg, 9. September 2000 gegen 15 Uhr wollte Andreas H. (zufällig Rettungssanitäter) nahe an einer Ausfallstraße an dessen mobilen Blumenstand einen Strauß kaufen wunderte sich, dass dieser anscheinend über einen längeren Zeitraum unbesetzt war – denn es war ihm schon beim Eintreffen ein Pärchen entgegen kommen, dass auch schon keinen Verkäufer vorgefunden hatte. So kontaktete er die Polizei. Dass man den heute 40-jährigen seitens der Behörden gleich zu beruhigen suchte, indem ihm ein Beamter bei jenem Anruf mitteilte, dass Streifenkollegen den Blumenhändler noch vor rund einer halben stunde gesehen hätten, also (sicher) alles in Ordnung sei, kommt zumindest uns “spanisch” vor. Wie konnte eigentlich – abgesehen davon, dass das Gegenteil von “OK” der Fall war, der Mordanschlag war bereits geschehen, der bereits nahezu tote Mann aber vermeintlich noch unentdeckt – der Anrufempfänger in der Zentrale wissen, ob welche Streife welchen Blumenhändler wann gesehen haben kann? Warum wird das im Gericht auch von der Nebenklage nicht vernünftig nachgefragt? Warum sollte eine Polizei beim Vorbeifahren mehr oder minder gezielt auf die Anwesenheit eines Händlers der (bzw. dessen Angestellte) dort regelmäßig seinen Stand aufschlägt, “achten”? Nach weiterem Warten alarmierte H. nochmals die Polizei. Als die dann kam, fand sie Simsek in seinem Mercedes-Transporter niedergestreckt.

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In wenigen Tagen erscheint als Printzeitschrift eine größere Publikation von uns, die weit über die reine Prozessbeobachtung hinausgeht: wir zeigen u.a. bisher unveröffentlichte Zusammenhänge rund um die Mordfälle von Kassel und Heilbronn, inkl. dem offenkundig vertuschten Mord an Florian Heilig, er stand kurz vor einer geplanten Aussage beim LKA zu einer Art Schwesterorganisation des “NSU” u.v.m. – Sie können sich gegen Überweisung von 4,00 € (2 Euro für die Zeitschrift, 2 Euro Porto und Verpackung) mit Angabe Ihrer Postadresse im Verwendungszweck ein Exemplar sichern: Kt.Nr.: 5408979333 BLZ: 50010517 (ING DiBa) – IBAN DE78 5001 0517 5408 9793 33 – BIC INGDDEFF. Die Zustellung erfolgt ca. zum 19. Mai.

Was hat es mit einem bordeaux-farbenen BMW-Combi auf sich, einem zivilen Polizei-Einsatzfahrzeug, das beim Tattag Yasar im Juni 2005 – wiederum in Nürnberg – offenkundig auffällig wurde? Nebenklage-Anwalt Narin hatte das mal versucht in den Prozess einzuführen – letztlich wohl vergeblich. 

Noch merkwürdiger ist die Geschichte der Schwiegemutter des ersten Münchener Opfers: Folgender Komplex zu Habil Kılıç – sein Laden in der Bad-Schachener-Straße: lediglich vier Häuser von einer Verkehrspolizei-zeiinspektion entfernt! – wurde, wie übrigens auch der übernächste Aspekt aus Hamburg, “selbst” von der Initiative „nsu-watch“ ausgeklammert. Obwohl diese behauptet ernsthafte Protokolle der Verhandlungstage abzuliefern. Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei den “Kollegen” vom ersten Prozesstag an jedoch gravierend auseinander. Wenn da nicht gar Methode dabei ist, so staatshörig sich das vorgebliche “Aufklären und Einmischen” Projekt gibt, das – wie das ihm sehr nahestehende “apabiz” mit den “Rechten” an der NSU-Paulchen-Panther-DVD – ungeklärte Summen wohl auch aus Töpfen der Partei “Die Linke” bezieht. Soviel zur Unabhängigkeit. Fakt ist, die Schwiegermutter des vierten Mordopfers berichtete vor dem OLG davon, dass ihr seinerzeit auf einer Polizeiwache – auf die sie erst mittels Anruf eines Bekannten beordert worden war – erst nach dreieinhalbstündiger Vernehmung vom Tod ihres Schwiegersohnes berichtet worden sei. In der Zeit davor habe man sie ausgefragt und wie eine Verdächtige behandelt. Und als ob das nicht schon fragwürdig genug gewesen wäre schwor die Zeugin vor Gericht nun sprichwörtlich Stein und Bein, dass sie bereits am frühen Vormittag kurz nach 9 Uhr des Tattags auf die Wache in der Bayerstraße einbestellt war. Unter anderem um Fragen à la „Wie haben sie sich mit Ihrem Schwiegersohn verstanden?” zu beantworten. Und das eben, obgleich der Mord – nach allem, was man weiß – erst gegen 10.30 Uhr begangen wurde…

Am greifbarsten scheint polizeiliches Mitwissen am Tatort Hamburg rund um den Laden von Süleyman Tasköprü. „Unmöglich, dass sie es nicht mitbekommen haben!“ Der Vater des Ermordeten wiederholte diesen Satz mehrfach in München vor Gericht – jeden Tag zur Tatzeit wären zahlreiche Polizisten in Hörweite zur Mittagspause gewesen. Eine Aussage die man sich nicht ungesehen zu eigen machen muss, aber in einem vorgeblich unabhängigen Protokoll nicht fehlen darf. Doch wenige Tage nach diesem Verhandlungstag auch hier bei NSU-Watch keine Silbe!

Kannte Streifenpolizist das Mordopfer und schweigt?

Bei der Einvernahme des Hamburgers vorm NSU-Prozess war auch uns noch nicht klar, dass vielleicht gar noch mehr Auffälliges am Tatort Tasköprü im Zusammenhang Polizei passiert war. Doch dann stießen wir auf ein Interview mit ihm aus dem Dezember 2012 – dort beschreibt er eine auf den ersten Blick nebensächlich anmutende Begebenheit: „Am Tag, als der Mord passierte, kam ein Streifenpolizist in den Laden. Er trank einen Kaffee mit Süleyman, dann sagte der Polizist noch, er solle doch den Wagen draußen wegfahren, der sei falsch geparkt.“ Der Vater nahm das Auto, weil er ohnehin einige Einkäufe zu erledigen hatte.

Als er nach 20-30 Minuten zurückkam, war der Sohn schon tot. Zum gleichen Vorfall schildert – wie wir aus uns vorliegenden Akten nachvollziehen konnten – der angeblich gleiche Verkehrspolizist in seiner Zeugenvernehmung kurz nach dem Mord Tasköprü, dass er auf dem Gehweg in Höhe des Gemüsegeschäftes „einige Notizen ins Merkbuch eintrug, (dann) bemerkte ich, dass hinter mir aus diesem Geschäft eine männliche Person herauskam und mir im Vorbeigehen mitteilte, dass er seinen PKW sofort korrekt zum Parken abstellen wird.“ Der südländisch aussehende Mann habe Akzent gesprochen, er (der Polizist) wisse nicht, ob der, das spätere Opfer gewesen sei. Der Mann habe dann sein Auto umgeparkt, damit sei diese Angelegenheit für den Beamten erledigt gewesen. So wie es der Vater – und da die Geschichte sogar im Spiegel stand gehen wir nicht davon aus, dass die einen Polizisten offenkundig etwas andichtenden gebracht hätten – schildert, kannte der Streifenpolizist dessen Sohn zumindest von Pausen in dem Geschäft der Tasköprüs.

Man wagt es sich kaum vorzustellen. Aber nach all dem, was man von den rassistischen Ermittlungen, über die jahrelang fortdauernden Gängeleien Hinterbliebener, all dem Irrsinn im Gesamtkomplex weiß: warum sollte ausgeschlossen sein – wo es auch wenn die Staatsraison etwas anderes fordert, offenkundig ist, dass das Trio oder gar “die Uwes” alleine an keinem Tatort wirklich allein zu Gange gewesen sein können – dass zumindest in dem einen oder anderen Fall auch Staatsbeamte mit verwickelt gewesen sein könnten. Wo ja erwiesen ist, dass Polizeibeamte bzw. Verfassungsschutzmitarbeiter zumindest bei zwei Fällen indirekt eine große Rolle spielten. Etwa Kiesewetters Gruppenführer (der Polizistenmord Heilbronn) Mitglied beim Ku-Klux-Klan war oder in Kassel (Mord an Yozgat) ein Verfassungsschützer unmittelbar zur Tatzeit vor Ort war, aber nichts gesehen, gehört oder gerochen haben will. Zu beiden Komplexen gibt es von uns die nächsten Tage eine separate Geschichte die weniger prozessverlaufverhaftet ist als diese hier – inklusive den Ungereimtheiten um die “Todesfälle” Florian Heilig (Heilbronn, Stichwort “NSS”) und V-Mann Thomas “Corelli” Richter!

Tote, die noch Feuer legen

Apropos “erwiesen”: Haben Sie die letzten Wochen irgendeine Mainstreamzeitung oder Nachrichtensendung entdeckt – die FAZ hatte es wohl immerhin verklausuliert – die erklärte, dass die Behauptung des Selbstmords der “beiden Uwes” endgültig nicht mehr aufrecht erhalten werden kann? Seit 1 1/2 Jahren ist es die Standartbehauptung! Seit BKA-Chef Ziercke im November 2011 in nicht-öffentlicher Sitzung des Bundestag-Innenausschusses, gemeinsam mit Verfassungs”schutz”leiter Heinz Fromm, die Parlamentarier über den aktuellen Ermittlungsstand informieren sollte. Auf die dringliche Nachfrage, wer denn nun – Böhnhardt oder Mundlos – Rußpartikel in den Lungen gehabt hätte, kam sein enttarnender Satz: „Ich weiß auch nicht, welche Relevanz das für Sie hat, dass Sie sich jetzt so echauffieren.“

Vorsitzender Bosbach (CDU) schließlich unterbrach das damals wohl von keinem danach öffentllich problematisierte Possenspiel und wandte sich an den ebenfalls zur „Unterrichtung“ erschienenen Generalbundesanwalt Range. Dieser antwortete: “Ich denke, das kann man sagen, nach dem Ergebnis der Obduktion ist es so, dass Herr Mundlos Herrn Böhnhardt erschossen hat und dann sich selbst gerichtet hat.“ Man beachte: Gefragt war explizit, welcher der beiden Vornamensvetter Rußpartikel in der Lunge hatte. Eine Politikerrunde, der neben Bosbach u.a. Wolfgang Wieland von den Grünen angehörte, ließ sich von zwei hochrangigen Staatsschutzvertretern mit halbseidenen Schilderungen abspeisen.

Vor Wochen – primär durch die Arbeit des Thüringer Untersuchungsausschusses – kam der Obduktionsbericht nun zumindest zitatweise an die Öffentlichkeit (zumindest theoretisch, die meisten Medien schweigen das Thema ja wie erwähnt tot): der führe eindeutig aus, dass bei keinem (!) der Toten Spuren von Ruß oder Raucheinatmung in den Lungen feststellbar waren, womit als erwiesen gelten kann, dass als das Feuer gelegt wurde im Wohnmobil sowohl Böhnhardt als auch Mundlos bereits das Zeitliche gesegnet hatten – denn Tote können bekanntlich schwerlich selber zündeln…

 BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNS so möglich mit einer kleinen spende an kontonummer: 5408979333, BLZ: 50010517, ING DiBa, inhaber: oliver renn – IBAN DE78 5001 0517 5408 9793 33 – BIC INGDDEFF oder zumindest mit aktiver weiterempfehlung und kommentaren hier oder bei facebook und twitter. denn: hinter uns steht kein verlag, keine politische organisation gleich welcher couleur. somit sind wir auf spenden von menschen angewiesen, denen wie uns an einer weitgehenden aufklärung des nsu-komplexes gelegen ist; daran, dass dieses land nicht so tut, als ob rassismus in deutschland kein gesellschaftliches problem und staatliche (mit)schuld sowie staatliches (mit)wissen keine tatsache wäre.

*1999 gab es in einem türkischen Lokal in Nürnberg einen Sprengstoffanschlag, bei dem ein Mann vom Reinigungspersonal schwer verletzt wurde, als er nach einem Gegenstand griff, der wie eine Taschenlampe aussah. Folgt man Carsten Schultze, eine weitere Tat des “NSU”.

nsu-prozess – die zeugen für den 25.-27. märz 2014

Folgende Zeugen und Sachverständige sind zu den nachfolgenden Terminen geladen

Dienstag, 25.03.2014

09.30 Uhr  KHK
Bengner, BKA Wiesbaden

13.15 Uhr KOK Vitt, BKA Wiesbaden (Fortsetzung
der Vernehmung)

(beide Zeugen: Vernehmungen des Zeugen Max-Florian B.)

13.00 Uhr Matthias H.

13.00 Uhr Wilma K.

(beide Zeugen: Inhalt des Briefkastens Frühlingstraße 26/26a, Zwickau)

Mittwoch, 26.03.2014

09.30 Uhr Juliane W.

13.00 Uhr Andreas R.
(beide Zeugen: Umfeld Angeklagte)

Donnerstag, 27.03.2014

09.30 Uhr Norbert W.

13.00
Uhr Jürgen Z.
(beide Zeugen: Führung des V-Manns Tino B.)

Die Zeugenvernehmungen finden im Sitzungssaal A 101
(Schwurgerichtssaal),  Nymphenburger Straße 16, im Strafjustizzentrum München
statt. Es wird darauf hingewiesen, dass sich der oben angegebene Plan
jederzeit kurzfristig ändern kann und diese Änderungen üblicherweise in der
Sitzung bekannt gegeben werden.”