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Wer lässt Nazis eigentlich ruhig schlafen? Manche Hoteliers in Bamberg Stadt und Land freuten sich angesichts des „Parteiitags“ der Ultrarechten offensichtlich auf gute Geschäe, als das ZOB in einer verdeckten Recherche vermeintlich für NPDler so tat, gleich bis zu sechs Einzelzimmer und ein Doppelzimmer auf einmal sowie eine Extranacht obendrauf ordern ordern zu wollen. Auch im Nachhinein können viele Unternehmer nichts Verwer„iches daran …finden, anzubieten, selbst per…deste Vorstellungen von mutmaßlichen Nazis zu erfüllen.

Von braven Schwiegersohnen, die gerne mal zuschlagen Seit einiger Zeit arbeiten Neonazis an ihrem Image. So auch das „Freie Netz Süd“, das in Franken aktiv und von Autonomen Nationalisten durchsetzt ist. Dessen Mitglieder sind jung, gewaltbereit und machen sich Attribute linker Subkultur zu eigen.

Braune Scheiße an Wänden, in Köpfen und von WoBla-Kommentatoren Unlängst tauchten in Bamberg auch auf einer sog. "Schule gegen Rassismus" rechtsextremistische Schmierereien auf. das ZOB unterhielt sich mit Günter Pierdzig, einem der engagiertesten Kämpfer gegen Neonazis in der Region, über die Auswüchse der rechten Szene und die Frage, ob Polizei und Rathaus auf dem berühmt-berüchtigten „rechten
Auge“ blind sind.

Passend zum Themenkomplex:

- Asylsuchende in Bayern

- Buchkritik "Aufmarsch - die  rechte Gefahr"

- Die Kämpfe der Bundeswehr an der Heimatfront

- Wie nötig hat der FT Neonazifreunde?

- Graf von Stauffenberg zum Helden verklärt?

- Rechte Gewalt in Fürth - Neonazi Peter R.

- Die Rolle der Haarfarbe

- Schule ohne Rassismus

- Thilos Märchenstunde



Wenn auch Sie der Meinung sind, das in Bamberg zu wenig zum Gedenken an die mutmaßlich schlimmsten Hexenverbrennungen Europas getan wird, die insb. um 1630 im Hochstift verbrochen wurden, dann tragen Sie sich bitte mit einer e-mail an hexengedenken@das-ZOB.de mit Angabe Ihres Vor- und Zunamens sowie Ihrer Meldeadresse in unsere Protestliste ein, die wir Herrn OB Starke in einigen Monaten gebündelt überreichen möchten und ggf. als Unterzeichnerliste in einer unserer nächsten Ausgaben zusammen mit dem Aufruf veröffentlichen würden. Der Text dem Sie damit zustimmen ist in seiner Forderung bewusst schlicht gehalten, so dass sich möglichst viele Menschen mit dieser ersten Aufrufphase identifizieren können:

"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, ich bin der Meinung, dass die UNESCO-Welterbe-Stadt Bamberg mehr zum Gedenken an die grausigen Verbrechen an Hunderten von Männern und Frauen im Zuge der sog. Hexenverfolgungen tun muss. Bitte unterbreiten Sie den Bürgern und Ratsmitgliedern Ihrer Stadt zur öffentlichen Diskussion und baldigen Entscheidungsfindung zeitnah geeignete Vorschläge, wie die 'Domstadt' ihrer geschichtlichen Verantwortung zeitnah besser nachkommen und auch die jährlich rund zwei Millionen Touristen fortan angemessen informieren will."

Nachfolgend finden Sie die bisherigen Veröffentlichungen des ZOB zu diesem Themenkomplex:

Hunderte von Leichen auf dem Maxplatz - Ausgabe 01

Bamberger Bock ungenießbarer als Daumenschrauben - Ausgabe 02

Bamberg hält Geschichtsbewusstsein unter der Ladentheke - Ausgabe 03